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USD/JPY hält Gewinne, da Trump den Iran-Krieg eskaliert, Hormuz-Schlagzeilen begrenzen Aufwärtspotenzial

FXStreetApr 2, 2026 4:58 PM
  • USD/JPY steigt nahe 159,50 angesichts erhöhter geopolitischer Spannungen und stärkt den US-Dollar.
  • Trump signalisiert weitere Wochen des Konflikts mit Iran, und der Ölpreis-Anstieg belastet den JPY.
  • Iran-Oman-Hormuz-Protokoll löst eine kurze Risikoerholung aus und begrenzt die USD-Gewinne.

Das Paar USD/JPY handelt am Donnerstag nahe der Preisregion von 159,40, nachdem es zuvor am Tag stark angestiegen war, wobei die Kursbewegung während der amerikanischen Sitzung volatiler wurde, da Schlagzeilen kurzzeitig die Risikostimmung unterstützten.

Zu Beginn des Tages eskalierte der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, die Spannungen mit Iran, indem er erklärte, die USA würden „härter vorgehen“ und warnte, dass zwei bis drei weitere Wochen Kampf wahrscheinlich seien, während er Verhandlungen ausschloss. Iran scheint ebenfalls nicht bereit zu sein, diplomatisch zu agieren, und behält die Kontrolle über die Straße von Hormuz.

Die Märkte reagierten zunächst mit einer starken Risikoaversion. Die Ölpreise stiegen stark an, während Aktien, Anleihen und Gold fielen, was die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) ankurbelte. Diese Dynamik trieb USD/JPY nach oben, da der Greenback von sicheren Zuflüssen und relativer wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit profitierte.

Das Paar gab jedoch während der amerikanischen Sitzung die Intraday-Gewinne teilweise wieder ab, nachdem Berichte aufkamen, dass Iran ein Protokoll mit Oman ausarbeitet, um den Verkehr durch die Straße von Hormuz zu verwalten und zu erleichtern, was einen potenziellen Schritt zur Stabilisierung der Schifffahrtsbedingungen signalisiert.

Auf japanischer Seite belasten die Fundamentaldaten weiterhin den japanischen Yen (JPY). Japans starke Abhängigkeit von importierter Energie macht das Land besonders anfällig für steigende Ölpreise, was die Handelsbilanz verschlechtert und die Währung unter Druck setzt. Zudem bestehen weiterhin Bedenken, dass die Bank of Japan (BoJ) die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts, insbesondere durch höhere Inputkosten und Lieferkettenstörungen, unterschätzt.

Gleichzeitig haben die japanischen Behörden erneut vor einer übermäßigen Yen-Schwäche gewarnt und angedeutet, dass Interventionsrisiken erhöht bleiben, falls die Volatilität zunimmt. Ohne eine entscheidende politische Kehrtwende der BoJ hatten diese Warnungen jedoch nur begrenzte nachhaltige Wirkung.

Chartanalyse USD/JPY


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 159,37. Die kurzfristige Tendenz ist nahezu neutral, da das Paar über den 20- und 100-Perioden Simple Moving Averages (SMAs) notiert, wobei der kürzere Durchschnitt trotz Abflachung weiterhin über dem längeren liegt. Der Preis konsolidiert knapp unter dem Widerstandsbereich bei 159,70, nachdem er sich von dem Pullback der letzten Woche in Richtung 158,30 erholt hat, was die Käufer in Kontrolle hält, während sich das Momentum stabilisiert. Der Relative Strength Index (RSI) pendelt um 52, was eher auf eine moderierende, aber weiterhin positive Stimmung als auf starke Trendbedingungen hinweist.

Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 159,32, mit zusätzlichem Schutz bei 159,24, beide nahe dem 20-Perioden SMA und stärken diesen Bereich als wichtige Unterstützungsuntergrenze für den aktuellen Aufwärtstrend. Ein nachhaltiger Bruch unter diese Niveaus würde den steigenden 100-Perioden SMA nahe 159,20 freilegen, wo sich eine tiefere Korrektur entwickeln könnte. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 159,39 vor der bedeutenderen Marke von 159,70, die mit den jüngsten Konsolidierungshochs zusammenfällt. Ein klarer Anstieg über 159,70 würde den Weg in Richtung der 160,00er Region wieder öffnen und den bullischen Ausblick stärken.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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