
Der Commerzbank-Analyst Volkmar Baur wertet aktuelle Umfragen in Japan aus, die vor den anstehenden Wahlen einen Rückgang der Zustimmungswerte für die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) zeigen. Die nachlassende Unterstützung für Premierministerin Takaichi könnte sich auf die Stärke des japanischen Yen auswirken. Der Bericht hebt hervor, dass der Yen vor dem Hintergrund dieser politischen Unsicherheiten gegenüber dem US-Dollar zugelegt hat.
„Diese Umfragen zeigen daher, dass die LDP zumindest bei der Verhältniswahl nicht zwingend damit rechnen kann, mehr Stimmen und damit mehr Sitze im Unterhaus zu gewinnen als bei der letzten Wahl im Jahr 2024.“
„Den Umfragen zufolge sind damit auch die Chancen der LDP auf eine absolute Mehrheit erneut gesunken – ebenso wie die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen fiskalpolitischen Ausweitung nach der Wahl.“