
Der kanadische Dollar (CAD) zeigt sich im Tagesverlauf kaum verändert. Zusammen mit einem leichten Plus für den mexikanischen Peso (MXN) und einem insgesamt festeren US-Dollar gibt es an den Märkten eine moderate Nachfrage nach nordamerikanischen Währungen, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„Die Ölpreise legen um gut 1 Prozent zu, und die Stimmung wirkt deutlich optimistischer, da die Spannungen rund um den Iran zunehmen und Präsident Trump Ländern mit Zöllen droht, die mit Teheran Handel treiben. Die jüngste Entwicklung des CAD wurde durch die schwache Tendenz der Energiepreise und gedämpfte Handelsbedingungen belastet.“
„Es ist vermutlich kein Zufall, dass sich unsere Fair-Value-Schätzung für den CAD (1,3824) heute Morgen erstmals seit etwa einer Woche verbessert hat, parallel zur Erholung der Ölpreise. Der Kassakurs bildete gestern im Tageschart eine sogenannte Inside-Range aus, was darauf hindeutet, dass die zum Jahreswechsel eingesetzte Erholung des US-Dollars ins Stocken geraten ist.“
„Der Nettoverlust des US-Dollars am Montag verschiebt die technischen Risiken zumindest leicht auf die bärische Seite. Die bisherige Kursentwicklung im Tagesverlauf verstärkt den Eindruck, dass sich oberhalb der Marke von 1,39 ein Hoch beziehungsweise eine Umkehr bildet, wo wir nun mit einem deutlichen Widerstand rechnen. Verluste des US-Dollars unter 1,3860/70 könnten in den kommenden ein bis zwei Tagen einen Rückgang in den unteren Bereich von 1,38 auslösen.“