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Chinas Handelsministerium setzt Antidumpingzollsätze auf Polyoxymethylen aus den USA, der EU, Taiwan und Japan

FXStreetAug 20, 2026 2:25 AM
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Das chinesische Handelsministerium gab am Donnerstag eine Entscheidung über den Unternehmenssteuersatz für Unternehmen im Zusammenhang mit Antidumpingmaßnahmen auf importiertes Polyoxymethylen aus den Vereinigten Staaten (US), der Europäischen Union (EU), Taiwan und Japan bekannt, berichtete Reuters.

Wichtige Zitate

Nach Prüfung unterliegt die daicel corporation einem Antidumpingzollsatz von 35,5 %.

Daicel HPP Taiwan Co., Ltd. unterliegt einem Antidumpingzollsatz von 3,8 %.

Copolymerisiertes Polyoxymethylen, das unter Polyplastics Co., Ltd. auf das chinesische Festland exportiert wird, unterliegt einem Antidumpingzollsatz von 35,5 %.

Copolymerisiertes Polyoxymethylen, das unter Polyplastics Taiwan Co., Ltd. auf das chinesische Festland exportiert wird, unterliegt einem Antidumpingzollsatz von 32,6 %.

Die Steuern treten am 21. August in Kraft.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert AUD/USD im Tagesverlauf 0,17 % niedriger bei 0,7112.

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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