
Sydney, 29. Jan (Reuters) - Die Rekordjagd an den asiatischen Aktienmärkten hat am Donnerstag eine Pause eingelegt. Grund dafür waren gemischte Bilanzen aus dem US-Technologiesektor, die vor den mit Spannung erwarteten Zahlen von Apple für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgten. Zudem signalisierte die US-Notenbank Fed eine Zinspause. Fed-Chef Jerome Powell sprach von sich deutlich verbessernden Konjunkturaussichten. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index.N225 fast unverändert bei 53.357,19 Punkten. Der breiter gefasste Topix.TOPX verlor 0,1 Prozent auf 3.530,07 Zähler. Die Börse in Shanghai.SSEC zeigte sich ebenfalls kaum verändert. Obwohl der südkoreanische Elektronikriese Samsung seinen Betriebsgewinn dank der hohen Nachfrage nach KI-Chips verdreifachen konnte, gaben die Aktien in Seoul um 1,2 Prozent nach.
DEVISEN
Am Devisenmarkt stand der Dollar unter Druck, obwohl Vertreter der US-Regierung und der Europäischen Zentralbank (EZB) verbal Unterstützung leisteten. Der Dollar verlor 0,3 Prozent auf 152,97 YenJPY= und legte leicht auf 6,9472 YuanCNY= zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7658 FrankenCHF=. Parallel dazu stieg der EuroEUR= um 0,2 Prozent auf 1,1980 Dollar und zog leicht auf 0,9175 FrankenEURCHF= an.
ROHSTOFFE
Die Ölpreise zogen auf ein Viermonatshoch an. Händler verwiesen auf die Warnung von US-Präsident Donald Trump an den Iran vor möglichen Angriffen, sollte es zu keiner Einigung im Atomstreit kommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 69,20 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 64,02 Dollar. Edelmetalle setzten ihre Rekordjagd fort. GoldXAU= und Silber kletterten auf neue Allzeithochs. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um 1,8 Prozent auf 5485 Dollar.
WALL STREET
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index.DJI am Mittwoch kaum verändert bei 49.015,60 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500.SPX notierte ebenfalls fast unverändert, während der technologielastige Nasdaq.IXIC um 0,2 Prozent zulegte. Dabei standen enttäuschende Nachrichten von MicrosoftMSFT.O starken Prognosen von MetaMETA.O gegenüber. Die Sorge, dass sich die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz nicht schnell genug auszahlen, belastete die Microsoft-Aktie.
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