
30. Jan (Reuters) - Das US-Holzunternehmen Weyerhaeuser WY.N musste am Donnerstag einen bereinigten Quartalsverlust hinnehmen, der durch niedrigere Preise für Holzprodukte und eine schleppende Nachfrage in wichtigen Endmärkten belastet wurde.
Die Umsetzung der Handelsmaßnahmen von Präsident Donald Trump (link) - insbesondere die im Oktober in Kraft getretenen Zölle von 10 Prozent auf Schnittholzimporte und 25 Prozent auf Holzfertigerzeugnisse - wirkten sich auf Holzproduktehersteller wie Weyerhaeuser aus.
Das Unternehmen meldete für das am 31. Dezember zu Ende gegangene Quartal einen bereinigten Verlust von 9 Cents pro Aktie, verglichen mit einem Gewinn von 11 Cents vor einem Jahr.
Der US-Immobilienmarkt stand in der zweiten Jahreshälfte 2025 ebenfalls unter erheblichem Druck, da die hohen Hypothekenzinsen potenzielle Hauskäufer zurückhielten.
Die anstehenden Hausverkäufe gingen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück, was auf eine starke Verlangsamung des Beschäftigungswachstums aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit zurückzuführen ist.
Im Holzgeschäft rechnet das Unternehmen für das erste Quartal 2026 mit einem leicht höheren Absatzvolumen, während die Stückkosten für Rundholz und Transport leicht sinken dürften.
Im Segment Holzprodukte erwartet Weyerhaeuser für das laufende Quartal einen bereinigten Kerngewinn, der leicht über dem Niveau des vierten Quartals liegen wird.
Der bereinigte Kerngewinn des Holzlandsegments sank im Quartal auf 114 Mio. USD , verglichen mit 126 Mio. USD im Vorjahr, während der Gewinn des Immobiliensegments um 25 Prozent auf 95 Mio. USD stieg, verglichen mit 76 Mio. USD im Vorjahr.
Weyerhaeuser besitzt oder kontrolliert etwa 10,5 Millionen Hektar Holzland in den USA, hauptsächlich im Westen, Süden und Nordosten.
Der Nettoumsatz des in Seattle, Washington, ansässigen Unternehmens fiel im Quartal um 9,8 Prozent auf 1,54 Milliarden USD, verglichenmit der Konsensschätzung der Analysten von 1,56 Milliarden USD, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.
Letzten Monat haben Weyerhaeuser und Aymium eine Absichtserklärung (link) unterzeichnet, um jährlich 1,5 Millionen Tonnen nachhaltigen Biokohlenstoff für die Metallherstellung zu produzieren.
Die Aktien von Weyerhaeuser fielen nachbörslich um 2,2 Prozent. Im Jahr 2025 hatte die Aktie um 9,5 Prozent zugelegt.