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Insider: China kann weiter venezolanisches Öl kaufen - muss aber mehr zahlen

ReutersJan 22, 2026 7:16 PM

- Die US-Regierung gestattet China Insidern zufolge den Kauf von venezolanischem Öl, allerdings müsse die Volksrepublik mehr als bislang zahlen. China dürfe das Rohöl nicht mehr zu den unfairen Preisen erwerben, mit denen die Regierung des in den USA vor Gericht stehenden Präsidenten Nicolas Maduro den Markt unterboten habe, sagte ein Regierungsvertreter am Donnerstag. Die Regierung in Washington hatte nach der Festnahme Maduros am 3. Januar erklärt, den Ölverkauf des Opec-Landes auf unbestimmte Zeit zu kontrollieren.

"Dank der entschlossenen und erfolgreichen Strafverfolgungsoperation von Präsident Donald Trump wird das venezolanische Volk einen fairen Preis für sein Öl von China und anderen Nationen erhalten und keinen korrupten Billigpreis", sagte der Insider weiter. US-Energieminister Chris Wright hatte in der vergangenen Woche erklärt, die USA erzielten derzeit etwa 45 Dollar pro Barrel für venezolanisches Öl. Unter Maduro habe der Preis bei rund 31 Dollar gelegen.

China war jahrelang der wichtigste Ölabnehmer Venezuelas. Die Einnahmen nutzte Caracas vor allem zur Tilgung riesiger Kredite im Rahmen von "Öl-für-Schulden"-Geschäften. Händlern und Analysten zufolge dürften die chinesischen Importe aus Venezuela ab Februar jedoch einbrechen, da unter der US-Kontrolle weniger Tanker das südamerikanische Land verlassen konnten.

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