
Der Silbermarkt bleibt von einer ausgeprägten Aufwärtsbewegung geprägt. Am Montag setzte das Edelmetall seinen kräftigen Preisanstieg fort und markierte erneut historische Höchststände.
Getrieben wird die Entwicklung durch eine anhaltend hohe industrielle Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot. Zusätzlich belasten niedrige verfügbare Lagerbestände an den Terminbörsen die Versorgungslage. Zwar liegen die gesamten Silberbestände an der US-Terminbörse COMEX bei mehreren Hundert Millionen Unzen, doch steht nur ein vergleichsweise kleiner Teil davon tatsächlich für die Erfüllung von Lieferverpflichtungen bereit.
In der Folge erreichte der Silberpreis in der Nacht ein neues Rekordniveau von über 94 US-Dollar je Unze. Im frühen europäischen Handel behauptete sich das Metall auf hohem Niveau und notierte weiterhin deutlich im Plus. Seit Jahresbeginn hat sich der Preis damit kräftig erhöht, während sich der Wert innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht hat.