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Netzagentur: Gasversorgung trotz niedrigerer Speicherstände gesichert

ReutersJan 12, 2026 10:14 AM

- Die Bundesnetzagentur sieht die Gasversorgung in Deutschland trotz zu Jahresbeginn deutlich geringerer Vorräte in den Speichern als gesichert an. Der aktuelle Füllstand von 47 Prozent sei vor dem Hintergrund veränderter Importmöglichkeiten und neuer Absicherungsstrategien der Händler "in einem angemessenen Rahmen", teilte die Behörde am Montag in ihrem Jahresrückblick für 2025 mit. Insgesamt fiel der Gasverbrauch im vergangenen Jahr etwas höher aus als 2024. Im Vergleich zum Durchschnitt der Vorkrisenjahre 2018 bis 2021 seien jedoch weiterhin knapp 13,5 Prozent Gas eingespart worden.

Der Gasverbrauch lag demnach 2025 mit 864 Terawattstunden (TWh) um 2,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Gasimporte stiegen auf 1031 TWh. Wichtigste Lieferländer waren Norwegen, die Niederlande und Belgien. Über die deutschen LNG-Terminals wurde gut ein Zehntel der Gesamtmenge eingeführt. Zugleich exportierte Deutschland mit 221 TWh deutlich mehr Gas an Nachbarländer wie Österreich und Tschechien als im Vorjahr.

"Die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiten uns bei der Gasversorgung keine Sorgen", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, am Wochenende der Funke Mediengruppe. "Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil und die Versorgungssicherheit ist aktuell gewährleistet."

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