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UKRAINE-TICKER-Russland: Kontrollieren Kupjansk nach wie vor

ReutersDec 17, 2025 12:32 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

13.20 Uhr - Die ukrainischen Streitkräfte versuchen nach Angaben des russischen Verteidigungsministers Andrej Beloussow erfolglos, die Stadt Kupjansk im Nordosten der Ukraine zu erobern. Die Ukraine erklärte zuvor, sie kontrolliere 90 Prozent der Stadt in der Region Charkiw. Russland hatte Kupjansk nach eigenen Angaben im November eingenommen. Beloussow äußert sich auf einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit anderen Spitzenvertretern des russischen Verteidigungsapparats. Er erklärt, Russland habe dieses Jahr ein Drittel mehr Boden in der Ukraine erobert als 2024. Russische Angriffe hätten zudem die ukrainische Energieerzeugungskapazitäten halbiert. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

13.00 Uhr - Bei einem russischen Angriff mit Gleitbomben in der südukrainischen Region Saporischschja sind nach Angaben des Gouverneurs 26 Menschen verletzt worden, darunter ein Kind. Die Russen hätten Wohnhäuser zerstört sowie Infrastruktur und eine Bildungseinrichtung beschädigt, teilt Gouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Die Regionalhauptstadt und ihre Außenbezirke seien getroffen worden. Das südliche Ende der Stadt Saporischschja liegt nur etwa 25 Kilometer von der Front entfernt.

12.20 Uhr - Im Westen kursieren nach den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin Aufrufe, sich auf einen großen Krieg vorzubereiten. Er werte dies als zunehmende Hysterie. Darstellungen, wonach von Russland eine Bedrohung ausgehe, seien eine Lüge. Russland strebe eine gemeinsame Zusammenarbeit mit den USA und den europäischen Staaten an. Die Ziele des Einsatzes in der Ukraine würden aber erreicht. Sollten die Ukraine und der Westen sich aus Friedensgesprächen zurückziehen, werde Russland das Land, das es für sich beansprucht, mit militärischen Mitteln "befreien".

10.45 Uhr - Die Ukraine kontrolliert nach Angaben von Militärchef Oleksandr Syrskyj wieder fast 90 Prozent der Stadt Kupjansk im Nordosten des Landes. Es sei gelungen, die russischen Truppen zurückzudrängen, schreibt Syrskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Vor wenigen Tagen hatte bereits Präsident Wolodymyr Selenskyj einen Sieg gegen die russischen Streitkräfte in der Stadt im Oblast Charkiw verkündet.

10.20 Uhr - Der Kreml erklärt, jegliche Sanktionen schadeten den Bemühungen um eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA. Man habe einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg über mögliche neue Strafmaßnahmen allerdings selbst nicht gesehen, sagt ein Sprecher. Darin hieß es, die USA bereiteten neue Sanktionen für den Fall vor, dass Russland ein Friedensabkommen mit der Ukraine ablehnt.

10.10 Uhr - Die USA bereiten einem Medienbericht zufolge eine weitere Runde von Sanktionen gegen den russischen Energiesektor vor. Damit solle der Druck auf Moskau erhöht werden, falls Präsident Wladimir Putin ein Friedensabkommen mit der Ukraine ablehne, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.

09.30 Uhr - Das ukrainische Militär greift nach eigenen Angaben die Infrastruktur der Öl-Raffinerie Slawjansk in der russischen Region Krasnodar an. Es seien Explosionen und ein Feuer registriert worden, teilt die Armee auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Das Ausmaß des Schadens werde geklärt. Zudem bestätigt der Generalstab einen Treffer auf eine Öl-Basis in der Region Rostow.

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