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Die Preise für Platin sind zusammen mit Gold und Silber kräftig gestiegen und haben die Unterbewertung gegenüber Gold deutlich verringert. Das Gold/Platin-Verhältnis liegt nun knapp unter 2 und damit auf einem Niveau, das zuletzt im Juni 2023 erreicht wurde, schreibt der Rohstoffanalyst der Commerzbank, Carsten Fritsch.

Die Preise für Edelmetalle haben in den letzten Tagen des Jahres spektakulär zugelegt, teils gefolgt von deutlichen Rückschlägen. Am zweiten Weihnachtstag erreichte der Goldpreis mit 4.550 US-Dollar je Feinunze ein neues Rekordhoch, wie Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch feststellt.

Russlands größter Palladiumproduzent rechnet im Jahr 2025 mit einem spürbaren Angebotsdefizit auf dem Platinmarkt, während der Palladiummarkt weitgehend ausgeglichen bleiben dürfte. Damit unterscheiden sich die Einschätzungen des Unternehmens deutlich von den Prognosen des World Platinum Investment Council (WPIC), wie Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch anmerkt.

Die Preise für Platin und Palladium sind in dieser Woche kräftig gestiegen. Rückenwind kam von Rekordständen bei Silber und Gold sowie von der Aussicht auf eine steigende Nachfrage aus der europäischen Automobilindustrie, nachdem sich Hinweise auf eine mögliche Abschwächung des geplanten Verbots von Verbrennungsmotoren ab 2035 verdichtet haben, schreibt Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch.

Platin stieg in dieser Woche auf 1.650 US-Dollar, nachdem China physisch erfüllte Futures und Optionen eingeführt hat, was laut Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch für mehr Transparenz sorgt und Industrie, Schmuckbranche sowie Investoren anzieht.

Der World Platinum Investment Council und Metals Focus, ein auf Metalle spezialisiertes Forschungsunternehmen, haben ihre Prognose für das Platin-Versorgungsdefizit in diesem Jahr auf 692.000 Unzen nach unten korrigiert. Im September lag die Prognose noch bei 850.000 Unzen, wie Michael Pfister, Devisenanalyst bei der Commerzbank, feststellt.

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