Speicheraktien brechen vorbörslich ein, Micron verliert über 5 %, da Forderungen nach einer Verlangsamung der KI-F&E den Chipmarkt belasten
Am 14. September verzeichneten US-Speicheraktien wie Micron Technology und SK Hynix im vorbörslichen Handel deutliche Kursverluste von über vier bis sieben Prozent. Auslöser sind Äußerungen führender KI-Branchenvertreter, darunter Anthropic-CEO Dario Amodei und OpenAI-CEO Sam Altman, die angesichts steigender Sicherheitsrisiken eine mögliche Verlangsamung bei der Entwicklung fortgeschrittener KI-Modelle ins Gespräch gebracht haben. Dies veranlasst Investoren zu einer Neubewertung der gesamten KI-Lieferkette und des künftigen Bedarfs an Hochleistungsspeichern, nachdem das bisherige Marktwachstum stark von aggressiven Investitionen in Rechenleistung und KI-Server profitiert hatte.

TradingKey – Am 14. September tendierten Aktien von Speicherherstellern am US-Markt im vorbörslichen Handel generell schwächer. Dabei fielen Micron Technology (MU) und SanDisk (SNDK) jeweils um mehr als 5 %, SK Hynix (SKHY) verlor über 7 % und Western Digital (WDC) sowie Seagate Technology (STX) büßten mehr als 4 % ein.

Quelle: TradingView
Nachrichtenseitig haben Führungskräfte mehrerer führender KI-Unternehmen kürzlich betont, dass mit der steigenden Leistungsfähigkeit von Modellen der künstlichen Intelligenz auch die damit verbundenen Sicherheitsrisiken und potenziellen Auswirkungen zunehmen. Dies könnte es für die Branche erforderlich machen, das Tempo bei Forschung, Entwicklung und Iteration der fortschrittlichsten KI-Modelle zu verlangsamen. Diese Aussage entwickelt sich zu einer neuen Variable im Fokus des Marktes und veranlasst Anleger dazu, KI-Investitionen, den Bedarf an Modelltraining sowie den Wachstumspfad der gesamten Lieferkette neu zu bewerten.
Unter anderem veröffentlichte Dario Amodei, CEO von Anthropic, am Samstag einen ausführlichen Artikel, in dem er vorschlug, dass das Unternehmen das KI-Sicherheitsmanagement weiter stärken und die Einführung weiterer unabhängiger Prüfmechanismen durch Dritte in Betracht ziehen werde, um Modellfähigkeiten und potenzielle Risiken strenger zu bewerten. Zudem rief er die gesamte KI-Branche dazu auf, umfassendere Maßnahmen zu ergreifen, um das Entwicklungstempo von Frontier-Modellen angemessen zu steuern.
Amodeis Aussage löste rasch Reaktionen anderer Schwergewichte der Tech-Branche aus. OpenAI-CEO Sam Altman erklärte daraufhin, OpenAI sei bereit, eine der zentralen Empfehlungen umzusetzen – nämlich unabhängigen Prüfern einen mit Mitarbeitern vergleichbaren Zugang zu gewähren, um Sicherheitsrisiken von Modellen besser zu verstehen und zu bewerten. Auch Elon Musk, der SpaceX (SPCX) leitet, reagierte öffentlich und erklärte, Amodei habe recht.
In den vergangenen Jahren haben KI-Unternehmen ihre Investitionen in Rechenleistung kontinuierlich erhöht und so das Training sowie die Kommerzialisierung neuer Modelle beschleunigt. Dies hat ein rasches Wachstum der Nachfrage nach Rechenzentren, GPUs, Netzwerkausrüstung und Hochleistungsspeichern angetrieben.
Insbesondere Produkte wie HBM, DRAM und NAND sind zu wichtigen Grundlagen für den Ausbau von KI-Servern geworden; entsprechend profitierten die Aktienkurse von Speicherherstellern stark von den Erwartungen steigender KI-Investitionen. Sollte sich das Tempo beim Training von Frontier-KI-Modellen jedoch anpassen, wird der Markt naturgemäß beginnen, die bislang auf kontinuierlicher Expansion basierenden Erwartungen an die Lieferkette neu zu bewerten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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