Energieaktien legen vorbörslich zu, Chevron steigt um über 2 %, da eskalierender US-Iran-Konflikt die Ölpreise treibt
Am 31. August verzeichneten US-Energieaktien im vorbörslichen Handel deutliche Kursgewinne, angeführt von Chevron, Halliburton und ExxonMobil. Auslöser waren eskalierende Spannungen zwischen den USA und dem Iran nach gegenseitigen Militärschlägen, die Sorgen vor Versorgungsunterbrechungen in der Straße von Hormus schürten. Dies trieb die Brent-Ölpreise über 91 US-Dollar je Barrel. Zusätzliche Risiken ergeben sich aus angekündigten verschärften US-Sekundärsanktionen gegen den Iran. Die kurzfristige Rallye bei Ölpreisen und Energieaktien hängt maßgeblich davon ab, ob der Schifffahrtstransport durch diesen zentralen globalen Energieweg nachhaltig beeinträchtigt wird.

TradingKey – Am 31. August legten US-Energieaktien im vorbörslichen Handel auf breiter Front zu. Da sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erneut zuspitzte, vergrößerten sich am Markt die Sorgen vor Unterbrechungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus, was die internationalen Ölpreise deutlich nach oben trieb. Rohöl der Sorte Brent überstieg kurzzeitig die Marke von 91 US-Dollar pro Barrel, während WTI-Rohöl auf nahezu 86 US-Dollar pro Barrel stieg.
Der Energiesektor tendierte entsprechend fester; so legte Chevron (CVX) vorbörslich um 2,42 % zu, Halliburton (HAL) stieg vorbörslich um etwa 2,46 %, Valero Energy (VLO) gewann 2,11 %, Occidental Petroleum (OXY) verzeichnete ein Plus von 2,10 % und ExxonMobil (XOM) stieg um 1,94 %.
Quelle: TradingView
Der Hauptauslöser für den starken Anstieg der Ölpreise waren die erneuten Spannungen im Nahen Osten. Das US-Militär führte am Sonntag Angriffe auf Raketenabschussanlagen auf der iranischen Insel Larak durch, woraufhin der Iran Vergeltungsangriffe auf US-Militärstützpunkte in Jordanien startete. Dies schürte am Markt erneut die Sorge, dass der Konflikt weiter eskalieren und die Straße von Hormus – einen zentralen globalen Energietransportweg – beeinträchtigen könnte.
Vor der Eskalation des Konflikts lief fast ein Fünftel der weltweiten Lieferungen von Rohöl und Flüssigerdgas (LNG) durch die Straße von Hormus. Dementsprechend könnte jedes Risiko einer Störung des Schiffsverkehrs die Risikoprämien an den Energiemärkten rasch in die Höhe treiben.
Die steigenden Ölpreise gaben auch den Aktien von Ölförderern, Öldienstleistern und Raffineriebetreibern direkten Auftrieb. Neben Halliburton und Occidental Petroleum notierten auch ConocoPhillips (COP), Schlumberger (SLB), Marathon Petroleum (MPC) und Phillips 66 (PSX) im vorbörslichen Handel höher.
Unterdessen reagiert der Markt weiterhin äußerst sensibel auf die weiteren Entwicklungen rund um die Straße von Hormus. US-Finanzminister Bessent erklärte, Washington könnte die Sekundärsanktionen gegen den Iran weiter ausweiten und möglicherweise sogar auf wöchentlicher Basis neue Maßnahmen einführen.
Da militärische Aktionen und Sanktionsrisiken gleichzeitig zunehmen, wird es für das Andauern der kurzfristigen Rallye bei Ölpreisen und Energieaktien entscheidend sein, ob die Schifffahrt durch die Straße von Hormus erheblich beeinträchtigt wird.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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