Musk dementiert Verkauf des Tesla-Chinageschäfts und bezeichnet Berichte als reine Fake News
Elon Musk dementierte am 30. Juli US-Ostküstenzeit Berichte über einen möglichen Verkauf des China-Geschäfts von Tesla als „absurde Fake News“. Spekulationen über eine Veräußerung waren zuvor aufgekommen, da eine engere Kooperation mit SpaceX aufgrund regulatorischer Hürden im Zusammenhang mit sensiblen US-Verteidigungsinteressen als schwierig gilt. Der Verkauf der Gigafactory in Shanghai, die über 50 % der globalen Kapazität ausmacht, wurde als Voraussetzung für eine Fusion gehandelt. Nach Musks klarer Absage korrigierte der Tesla-Aktienkurs die zuvor verzeichneten Gewinne von über 4 % wieder nach unten, da die zugrunde liegende Fusionshypothese an Substanz verlor.

TradingKey – Am 30. Juli US-Ostküstenzeit postete der CEO von Tesla ( TSLA), Elon Musk, auf der Social-Media-Plattform X und dementierte Gerüchte über einen Verkauf des China-Geschäfts von Tesla. Auch Vertreter von Tesla China reagierten gegenüber mehreren Medienvertretern eindeutig und bezeichneten den Verkauf der China-Aktivitäten als „unwahre Meldung“.
Als Antwort auf einen entsprechenden Beitrag stellte Musk klar: „Das wurde noch nicht einmal zur Diskussion gestellt. Das sind völlig absurde Fake News.“

[Quelle: X]
Dieses Dementi steht in direktem Zusammenhang mit jüngsten Marktspekulationen. Früheren Medienberichten zufolge hatte Musk erwogen, Tesla und SpaceX ( SPCX) zu einer engeren Kooperation zu bewegen und möglicherweise die Struktur der China-Aktivitäten aufgrund geopolitischer Faktoren anzupassen. Beratungsteams sollen dabei verschiedene Optionen wie Abspaltungen, Verkäufe oder sogar Schließungen erörtert haben.
Brancheninsider spekulieren, dass SpaceX als US-Rüstungsunternehmen Starlink und eine Vielzahl sensibler Verträge kontrolliert, während Teslas Gigafactory in Shanghai mehr als die Hälfte seiner weltweiten Kapazität ausmacht. Im Falle einer Fusion der beiden Unternehmen würden die chinesischen Vermögenswerte zum größten Minenfeld bei der aufsichtsrechtlichen Prüfung werden. Eine vorherige Veräußerung des China-Geschäfts käme daher der Beseitigung des größten Hindernisses auf dem Weg zu einer Fusion gleich. Das Dementi von Musk entzieht dieser logischen Kette jedoch die Kernvoraussetzung.
Bemerkenswert ist, dass die Tesla-Fabrik in Shanghai eine jährliche Produktionskapazität von über 950.000 Fahrzeugen aufweist, was rund der Hälfte der weltweiten Auslieferungen entspricht, in letzter Zeit jedoch durch den sich verschärfenden Wettbewerb auf dem chinesischen Markt unter Druck geraten ist. Lokale Marken wie BYD, Nio und Xpeng gewinnen weiter an Dynamik, und die Marktlandschaft verändert sich rasant.
Nach den Gerüchten über einen Verkauf der China-Aktivitäten von Tesla heizten sich die Markterwartungen bezüglich einer Fusion zwischen Tesla und SpaceX schnell auf. Dies trieb den Tesla-Aktienkurs im nachbörslichen Handel zeitweise um über 4 % nach oben, wobei die Marke von 321 US-Dollar durchbrochen wurde. Nachdem Musk jedoch ein Dementi abgegeben hatte, verflüchtigte sich dieser nachbörsliche Aufschlag rasch wieder, und der Aktienkurs fiel von seinen Höchstständen zurück, wodurch die durch die Gerüchte ausgelösten Gewinne wieder abgegeben wurden.

[Quelle: TradingView]
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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