Amazon schlägt vor Quartalszahlen Alarm: Interne Berichte signalisieren massive Mehrausgaben bei KI-Projekten
Kurz vor den Amazon-Quartalszahlen belasten Berichte über massive Budgetüberschreitungen bei KI-Projekten das Anlegervertrauen. Berichten zufolge explodierten Entwicklungskosten durch ineffiziente LLM-Implementierungen, wobei einzelne Projekte ihr Budget um bis zu 860 % überstiegen. Angesichts der prognostizierten Investitionsausgaben von bis zu 200 Milliarden US-Dollar für 2026 wächst die Sorge vor einer anhaltenden Belastung der Margen. Nach einem Kursrückgang um 10 % seit dem 21. Juli steht die Aktie unter Druck. Enttäuschende Quartalszahlen oder weiter steigende KI-Investitionen könnten einen weiteren Abwärtstrend in Richtung der 200-US-Dollar-Marke auslösen.

TradingKey – Am Vorabend der Veröffentlichung der Amazon-Quartalszahlen wurde berichtet, dass bei mehreren KI-Projekten die Kosten außer Kontrolle geraten sind, woraufhin leitende Ingenieure dringend Alarm schlugen.
Einem Bericht der Financial Times vom 30. Juli zufolge kam es bei Amazon zu mehreren Vorfällen erheblicher Budgetüberschreitungen, da Mitarbeiter KI-Modelle einsetzten. Besonders schockierend: Die tatsächlichen Ausgaben eines KI-Projekts überstiegen das ursprüngliche Budget um sage und schreibe 860 %, was erst fünf Monate später entdeckt wurde.
Als Reaktion darauf erklärte Amazon, dass diese Fälle nur wenige Teams beträfen und nicht die Gesamtsituation der täglichen KI-Nutzung des Unternehmens widerspiegelten. Dennoch haben die leitenden Ingenieure des Konzerns interne Teams davor gewarnt, dass die Kosten für Trial-and-Error in der traditionellen Softwarearchitektur zwar meist vernachlässigbar gering sind, die Einführung großer Sprachmodelle (LLMs) und generativer KI jedoch dazu führt, dass ineffizienter Code einen massiven Verbrauch an Rechenleistung verursachen kann, was die Entwicklungskosten exponentiell explodieren lässt.
Zuletzt hatten die massiven KI-Investitionsausgaben von Tech-Riesen wie Google und Tesla bereits Sorgen am Markt geschürt, und der Bericht über Amazon versetzt die ohnehin verunsicherten Anleger zweifellos in noch größere Alarmbereitschaft. In seinem jüngsten Quartalsbericht hatte Amazon eine Prognose vorgelegt, die die Wall Street schockierte: Die Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2026 könnten sich auf bis zu 200 Milliarden US-Dollar belaufen. Amazon wird seine Zahlen für das zweite Quartal heute nach Börsenschluss vorlegen. Ob das Unternehmen diese Zahl weiter anheben wird, ist für Anleger nun von zentralem Interesse.
Seit vergangenem Dienstag (21. Juli) ist der Aktienkurs von Amazon an sieben aufeinanderfolgenden Handelstagen gefallen – von einem Hoch bei 250 US-Dollar auf ein Tief von 226 US-Dollar, was einem kumulierten Rückgang von rund 10 % entspricht. Im heutigen vorbörslichen Handel erholte sich Amazon um über 3 % und stieg wieder auf rund 233 US-Dollar, wodurch ein Teil der Verluste wettgemacht wurde. Sollten jedoch die nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen die Erwartungen verfehlen, insbesondere wenn die KI-Investitionsausgaben weiter steigen, dürfte der Aktienkurs die aktuellen Unterstützungslinien nach unten durchbrechen und um weitere rund 10 % in Richtung des Tiefs von Februar/März bei 200 US-Dollar korrigieren.
Amazon-Aktienkurs-Chart, Quelle: TradingView
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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