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US-Einzelhandelsumsätze steigen im Juni erwartungsgemäß um 0,2 %, Konsum ohne Tankstellen bleibt widerstandsfähig

TradingKeyJul 16, 2026 1:47 PM

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Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im Juni um 0,2 % und belegen trotz einer Abschwächung der Wachstumsdynamik eine robuste Konsumresistenz. Während sinkende Benzinpreise die Tankstellenumsätze belasteten, stützten Sonderaktionen wie der Amazon Prime Day sowie solide Ausgaben in diskretionären Kategorien das Gesamtergebnis. Die Daten der National Retail Federation bestätigen diesen positiven Trend im Jahresvergleich. Trotz der realen Kaufkraftstärkung durch eine nachlassende Inflation bleibt die Diskrepanz zwischen verhaltenem Verbrauchervertrauen und tatsächlichem Ausgabeverhalten bestehen. Investoren fokussieren sich angesichts dieser Datenlage zunehmend auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Federal Reserve.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Am 16. Juli Ortszeit zeigten die am Donnerstag vom US-Handelsministerium veröffentlichten Daten, dass die Einzelhandels- und Gastronomieumsätze im Juni im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % gestiegen sind. Dies entsprach den Markterwartungen und markierte den fünften Monat in Folge mit positivem Wachstum. Der Wert für Mai wurde von ursprünglich 0,9 % auf 1 % nach oben revidiert.

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[Quelle: US-Census-Bureau]

Die größte Belastung im Berichtsmonat ging von den Tankstellen aus. Beeinflusst durch einen Rückgang der Benzinpreise um etwa 50 Cent pro Gallone brachen die Umsätze an Tankstellen im Vergleich zum Vormonat um 5,3 % ein, was den stärksten Rückgang in einem einzelnen Monat seit Dezember 2022 darstellt. Ohne Berücksichtigung der Tankstellen stiegen die Einzelhandelsumsätze jedoch im Monatsvergleich um 0,7 %, was darauf hindeutet, dass die endogene Konsumdynamik solide bleibt. Ohne Automobile und Benzin legten die Einzelhandelsumsätze im Monatsvergleich wie erwartet um 0,4 % zu.

Nach Kategorien geordnet verzeichneten 7 von 13 Einzelhandelssparten ein Wachstum. Die Umsätze im Online- und Versandhandel sprangen im Monatsvergleich um 1,9 % nach oben, was maßgeblich durch die Rabattaktion Amazon Prime Day angekurbelt wurde; Kategorien für diskretionäre Konsumausgaben wie Sportartikel und Elektronik stiegen im Gleichschritt. Auch die Ausgaben in der Gastronomie und in Bars wuchsen weiter.

Die am 13. Juli vom US-Einzelhandelsverband National Retail Federation (NRF) veröffentlichten Daten lieferten eine weitere Perspektive. Nach der eigenen statistischen Methodik des Verbandes stiegen die Einzelhandelsumsätze im Juni – ohne Autohändler und Tankstellen – im Vergleich zum Vormonat um 0,33 %, bei einem unbereinigten Zuwachs von 9,4 % im Jahresvergleich, was den neunten Wachstumsmonat in Folge markierte. Die Kerneinzelhandelsumsätze legten im Monatsvergleich um 0,36 % zu und stiegen im Jahresvergleich um 10,08 %.

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[Quelle: Offizielle Website der NRF]

Bei den Kategorien führten Sportartikel, Elektronik und Bekleidung die Zuwächse im Jahresvergleich an, während die monatlichen Umsätze in nur zwei der neun Kernkategorien einen leichten Rückgang verzeichneten.

Matthew Shay, Präsident und CEO der NRF, erklärte in einer Mitteilung, dass die Sommershopping-Saison einen starken Start hingelegt habe, da die Verbraucher Rabattaktionen nutzten und die Einkäufe für den Schulanfang frühzeitig begannen. Marktbeobachter gaben jedoch auch zu bedenken, dass der diesjährige Amazon Prime Day von Juli auf Juni vorverlegt wurde. Dies könnte dazu geführt haben, dass ein Teil der Online-Ausgaben von Juli auf Juni vorgezogen wurde, was die Messwerte etwas verzerrt haben könnte.

Der am 14. Juli veröffentlichte Verbraucherpreisindex (CPI) für Juni kühlte sich im Jahresvergleich auf eine Wachstumsrate von 3,5 % ab und lag damit unter den Markterwartungen von 3,8 %. Die marginale Abschwächung des Inflationsdrucks stützte die realen Konsumausgaben. Die moderate Expansion der Konsumdaten bestätigt, dass die Ausgaben der US-Haushalte widerstandsfähig bleiben, allerdings verlangsamte sich die monatliche Wachstumsrate im Vergleich zu Mai deutlich, was auf eine nachlassende Konsumdynamik hindeutet. Der Fokus des Marktes auf den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve verschärft sich zusehends.

Nach der Veröffentlichung der Einzelhandelsdaten für Juni zeigte der US-Dollar-Index nur eine geringe Volatilität. Während die Konsumdaten robust blieben, verharrten die Umfragen zum Verbrauchervertrauen auf einem niedrigen Niveau, was die Diskrepanz zwischen der in Umfragen ermittelten Stimmung und dem tatsächlichen Verhalten weiter vergrößerte.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Geprüft vonJay Qian
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