Koreanische Aktien lösen zweimal an einem einzigen Tag Circuit Breaker aus; SK Hynix und Samsung Electronics brechen beide um 12 % ein, Kioxia stürzt um über 15 % ab
Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte erlebten am 23. Juni einen massiven Einbruch. Der KOSPI-Index verlor fast 10 %, während der Nikkei-225 um 3 % nachgab. Auslöser waren Gewinnmitnahmen bei KI-Tech-Aktien, Schwäche im US-Halbleitersektor und regulatorische Unsicherheiten. Diese Korrektur trifft besonders hochgehebelte Long-Positionen. Die weitere Marktrichtung hängt nun entscheidend von den am 24. Juni veröffentlichten Quartalszahlen und Prognosen von Micron ab. Schwache HBM-Ausblicke könnten den aktuellen KI-Superzyklus gefährden und als Vorbote für eine mittelfristige Trendwende bei Technologieaktien fungieren.

TradingKey - Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte erlebten einen „Schwarzen Dienstag“, an dem wichtige Indizes und Einzelaktien wie der KOSPI-Index, der Nikkei-225-Index, Samsung Electronics und Kioxia massiv einbrachen.
Während des asiatischen Handels am 23. Juni schwächten sich die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte weiter ab, wobei sich südkoreanische Aktien noch schlechter entwickelten. Nach der heutigen Eröffnung lösten der südkoreanische Hauptindex KOSPI und der technologielastige KOSDAQ-Index aufgrund starker Kursverluste gleich zweimal an einem einzigen Tag automatische Handelsunterbrechungen aus – ein seltenes Ereignis, das den Markt in extreme Panik versetzte.
Bis zum Handelsschluss brach der KOSPI-Index um fast 10 % ein, durchbrach direkt die Marke von 9.000 Punkten und schloss bei 8.203,84 Punkten – der tiefste Stand seit dem 12. Juni. SK Hynix und Samsung Electronics, die im Epizentrum dieses Sturms standen, sahen sich ebenfalls schweren Ausverkäufen ausgesetzt und brachen beide um über 12 % ein. Dennoch überholte die Marktkapitalisierung von Samsung Electronics (2.212,18 Billionen KRW) die von SK Hynix (1.957,73 Billionen KRW).
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Im Vergleich zum KOSPI-Index zeigte sich der Nikkei-225-Index widerstandsfähiger, verlor nur rund 3 % und machte die Gewinne der letzten drei Tage zunichte. Allerdings gab der Nikkei 225 seine wichtige Unterstützungslinie von 70.000 Punkten auf und schloss bei 69.788,38 Punkten. Unterdessen brach auch der japanische Flash-Speicher-Riese Kioxia um über 15 % ein und schloss bei 92.290 Yen, was ein neues Tief der letzten sieben Handelstage markierte.

Kioxia-Kurschart, Quelle: TradingView
Diese massive kollektive Erschütterung an den asiatisch-pazifischen Aktienmärkten ist im Grunde eine strukturelle Massenflucht aus Long-Positionen. Ausgelöst wurde sie durch eine Kombination aus Bewertungskorrekturen auf hohem Niveau bei globalen KI-Tech-Aktien, einer tiefen Korrektur bei US-Halbleiteraktien, die Panik verbreitete, Cashflow-Sorgen infolge der massiven Schuldenemission des Raumfahrt- und KI-Riesen SpaceX (SPCX) sowie einer „unerwarteten Bremse“ seitens der südkoreanischen Regulierungspolitik. Ist diese „brutale Bereinigung“ von hochgehebeltem Kapital jedoch der Beginn eines Crashs oder eine goldene Kaufgelegenheit?
Derzeit hängen die Verteidigungslinie und das Vertrauen der globalen Bullen gänzlich an den Geschäftszahlen von Micron ( MU), die am 24. Juni nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden. Die Prognosen von Micron zu seiner künftigen HBM-Preismacht und den Lieferdaten für langfristige Lieferverträge (LTA) werden direkt darüber entscheiden, ob der Superzyklus bei KI-Chips zu Ende geht oder in eine neue Phase eintritt. Sollten die Prognosen von Micron auch nur im Geringsten schwächeln, könnten sich die heutigen doppelten Handelsunterbrechungen an den japanischen und südkoreanischen Aktienmärkten als Vorbote eines mittelfristigen Höhepunkts für Tech-Aktien in diesem Jahr erweisen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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