Fed-Notenbanker Kashkari: Inflationsdruck hat sich über den Ölschock hinaus auf mehrere Bereiche der US-Wirtschaft ausgeweitet
Nach Einschätzung von Minneapolis-Fed-Präsident Neel Kashkari bleibt die US-Inflation erhöht und hat sich über mehrere Wirtschaftssektoren ausgebreitet. Um den hartnäckigen Preisdruck zu dämpfen und das 2-Prozent-Ziel zu erreichen, beschloss die Fed eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte. Kashkari betonte, dass eine rechtzeitige Straffung notwendig sei, um verfestigte Inflationserwartungen zu verhindern. Trotz geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich die US-Wirtschaft widerstandsfähig, gestützt durch einen robusten Arbeitsmarkt. Die Notenbank ist entschlossen, alle geldpolitischen Instrumente einzusetzen, wobei nachlassende externe Konflikte und das Wirtschaftswachstum zur weiteren Inflationssenkung beitragen sollen.

TradingKey – Der Präsident der Fed von Minneapolis, Neel Kashkari, erklärte, die US-Inflation bleibe erhöht. Der Preisdruck beschränke sich nicht mehr auf die durch den Krieg im Iran nach oben getriebenen Ölpreise, sondern breite sich vielmehr über mehrere Wirtschaftssektoren aus.
Kashkari betonte, die Inflation, die die US-Bürger im Alltag spüren, sei „weit mehr als nur ein Ölpreisproblem“, sondern habe jeden Bereich der Wirtschaft erfasst. Er wies darauf hin, dass der Inflationsdruck über die Energiepreise hinaus auch im Dienstleistungssektor bestehe. Dies zeige, dass die Preisanstiege breiter abgestützt seien und die Fed die Inflation weiterhin auf ihr Ziel von 2 % zurückdrängen müsse.
Auf der zinspolitischen Sitzung am 15. und 16. September beschlossen die Notenbanker der Fed einstimmig eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte – die erste Zinserhöhung seit 2023. Dieser Schritt sollte die Inflation dämpfen, die sich hartnäckig einer Rückkehr in den Zielbereich widersetzt hatte. Kashkari erklärte, der Fed sei es seit mehr als fünf Jahren nicht gelungen, die Inflation auf 2 % zu senken. Daher sorgten sich die Währungshüter zunehmend, dass der Preisdruck nicht bloß durch lokale Faktoren wie den Nahostkonflikt und Zölle ausgelöst werde, sondern sich in der breiteren Wirtschaftstätigkeit aufgestaut haben könnte.
Als einer von drei abweichenden Notenbankern, die sich auf der Julisitzung für eine Zinserhöhung ausgesprochen hatten, hatte Kashkari zuvor davor gewarnt, dass sich die Inflationserwartungen verfestigen könnten, falls die geldpolitische Straffung zu spät eingeleitet werde. In diesem Fall könnte die Fed gezwungen sein, noch aggressivere Straffungsmaßnahmen zu ergreifen. Er betonte, die Eindämmung der Inflation sei die Kernaufgabe der Fed, und die Notenbank verfüge über die geldpolitischen Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen.
Obwohl geopolitische Konflikte und Handelsspannungen den wirtschaftlichen Ausblick weiterhin mit Unsicherheit belasten, hat die US-Wirtschaft nach Kashkaris Einschätzung eine starke Widerstandsfähigkeit bewiesen, und der Arbeitsmarkt bleibt robust. Er geht davon aus, dass das Wirtschaftswachstum wieder die Oberhand gewinnen und die Inflation weiter nach unten drücken dürfte, sobald die Störungen durch einige externe Konflikte nachlassen.
„Ich hoffe, dass das Wirtschaftswachstum wieder die Führung übernehmen und zur Senkung der Inflation beitragen kann, wenn einige Konflikte in den Hintergrund treten“, sagte Kashkari. „Wenn die Inflation weiter zurückgeht, wird die Aufgabe der Fed sehr viel einfacher sein.“
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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