Bitcoin-Preistrend-Prognose: Anhaltende ETF-Abflüsse begrenzen Erholungsspielraum für Bitcoin-Preis, 58.000 $ werden zu Schlüsselmarke für Bullen und Bären
Am 1. Juli notierte Bitcoin um 58.700 USD, belastet durch anhaltende Abflüsse aus Spot-ETFs, die seit Mitte Juni 1,72 Milliarden USD erreichten. Institutionelle Zurückhaltung, steigende Mining-Kosten über dem aktuellen Marktpreis sowie ein starker US-Dollar dämpfen die Stimmung. Charttechnisch bestätigt der Bruch wichtiger Durchschnitte einen bärischen Trend. Sollte die Unterstützung bei 58.000 USD fallen, drohen weitere Kursverluste in Richtung 50.000 USD. Trotz langfristiger Infrastrukturprojekte der Finanzindustrie bleibt das kurzfristige Momentum negativ. Analysten empfehlen daher, Erholungsphasen für Short-Positionen zu nutzen, da das Aufwärtspotenzial bei einem Widerstand von 63.000 USD begrenzt bleibt.

TradingKey - Zu Beginn der europäischen Handelssitzung am 1. Juli schwankte Bitcoin ( BTC) um die Marke von 58.700 USD. Zuvor hatte der Kurs im Tagesverlauf mit 57.800 USD ein neues Jahrestief erreicht, bevor er sich leicht erholte, wenngleich er die Schwelle von 60.000 USD weiterhin nicht zurückerobern konnte. Aus Marktperspektive tendierte der Bitcoin-Kurs unter dem Einfluss anhaltender Abflüsse aus ETF-Fonds jüngst nach unten, wodurch sich sein Rückgang seit Jahresbeginn auf 33 % beläuft.
Bitcoin unter Druck durch ETF-Abflüsse, steigenden Druck bei den Mining-Kosten und einen stärkeren US-Dollar
Aus fundamentaler Sicht ist der Haupttreiber für den jüngsten Abwärtstrend von Bitcoin der kontinuierliche Kapitalabfluss aus Spot-Bitcoin-ETFs. Nach Daten von Coinglass verzeichneten US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs Ende Juni weiterhin erhebliche Nettoabflüsse. Seit dem 17. Juni verzeichneten Bitcoin-ETFs an neun aufeinanderfolgenden Handelstagen Nettoabflüsse, wobei sich der Gesamtabfluss auf rund 1,72 Milliarden US-Dollar belief; allein am 24. Juni lag der Kapitalabfluss aus Bitcoin-ETFs bei fast 500 Millionen US-Dollar. Die Daten zeigen, dass Bitcoin-ETFs seit mehreren aufeinanderfolgenden Wochen mit Rücknahmedruck konfrontiert sind. Dies deutet darauf hin, dass institutionelles Kapital nach dem Rutsch von BTC unter 60.000 US-Dollar nicht aktiv den Kursrückgang zum Einstieg genutzt hat, sondern seine Risikopositionen weiter reduzierte.
Zugleich wächst auch der Druck auf Miner und institutionelle Halter. JPMorgan schätzt, dass der jüngste Bitcoin-Preis unter die Produktionskosten von rund 78.000 US-Dollar gefallen ist, sodass einige Miner ihre Geräte abschalten oder auf den Betrieb von KI-Rechenzentren umsteigen könnten. Frühere Verkäufe durch große Halter wie MicroStrategy haben zudem das Vertrauen des Marktes in das Konzept, dass "Unternehmensreserven kontinuierlich Bitcoin absorbieren", geschwächt. Während die langfristige Halte-Logik intakt bleibt, wird der kurzfristige Liquiditätsdruck durch den Markt leichter verstärkt.
Darüber hinaus ist die Stärke des US-Dollars und der US-Anleiherenditen ein weiterer Hauptgrund dafür, dass Bitcoin unter Druck steht. Die jüngsten US-Wirtschaftsdaten haben sich weiterhin widerstandsfähig gezeigt, was die Markterwartungen anheizt, dass die Federal Reserve die Zinsen hoch halten oder sogar eine noch restriktivere Haltung einnehmen wird. Ein Hochzinsumfeld ist für hochvolatile Risikoanlagen wie Bitcoin generell ungünstig, da Kapital tendenziell in US-Dollar-Bargeld, kurzfristige Anleihen und Vermögenswerte mit stabileren Renditen fließt. Vor dem Hintergrund eines erstarkenden Dollars ist es für Bitcoin schwer, sich aus eigener Kraft von diesem Druck zu befreien.
Bemerkenswert ist, dass große Finanzinstitute ihre Krypto-Geschäfte weiter vorantreiben. So beteiligen sich Visa, BlackRock, Google und Coinbase am Open-USD-Stablecoin-Projekt, was zeigt, dass die traditionelle Finanzwelt und die Tech-Giganten den Aufbau der Krypto-Infrastruktur nicht aufgegeben haben. Die Unsicherheit bezüglich des US-Gesetzentwurfs zur Krypto-Marktstruktur bleibt bestehen, und der Markt hat die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des "Clarity Act" in diesem Jahr neu bewertet. Während regulatorische Fortschritte die langfristigen Bewertungen verbessern können, haben sie kurzfristig noch keinen klaren Katalysator gebildet.
Analyse des Bitcoin-Preistrends: 58.000 US-Dollar werden zum entscheidenden Dreh- und Angelpunkt für Bullen und Bären

Wöchentlicher Chart des Bitcoin-Preises. Quelle: TradingView
Mit Blick auf den wöchentlichen Chart von Bitcoin zeigt das Candlestick-Muster seit Anfang dieses Jahres einen klaren Trend von niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs, was darauf hindeutet, dass der Gesamttrend von Bitcoin weiterhin abwärts gerichtet ist. Da der Bitcoin-Preis unter die Schwelle von 70.000 USD gefallen ist, hat sich die Short-Dynamik im Markt deutlich verstärkt.
Unterdessen wurde mit der Bestätigung des Candlesticks, dass er unter den SMA144 gefallen ist, der mittel- bis langfristige Aufwärtstrend von Bitcoin gebrochen. Dies bedeutet, dass sich die Marktstimmung auf die bärische Seite verlagert hat, was die Abwärtsdynamik weiter stärkt.
Derzeit ist der Bitcoin-Preis bis nahe an das 0,618-Fibonacci-Retracement-Niveau von 58.000 USD gefallen. Sollte sich der Bitcoin-Preis über diesem Niveau stabilisieren, wird er kurzfristig eine technische Erholungsrallye erleben. Da der Gesamttrend jedoch weiterhin zu den Bären tendiert, dürfte das Aufwärtspotenzial für eine Erholung von Bitcoin begrenzt sein. Das primäre Ziel für eine Bitcoin-Erholung liegt bei 63.000 USD; gelingt ein Ausbruch über dieses Niveau, wird sich Bitcoin weiter in Richtung 65.000 USD erholen.
Auf der Unterseite wird sich der Spielraum für weitere Kursverluste beim Bitcoin-Preis weiter öffnen, sollte ein nachhaltiger Ausbruch unter 58.000 USD bestätigt werden, mit dem Potenzial, die Marke von 49.000 bis 50.000 USD nach unten zu testen.
In Bezug auf die Handelsstrategie wird empfohlen, darauf zu warten, dass sich der Bitcoin-Preis in der Nähe der Widerstandsniveaus erholt, um Short-Positionen bei Kursanstiegen (Shorting on Rallies) einzugehen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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