Goldpreisprognose: Inflation über 4 % treibt Gold auf 4.000 $, wird es weiter fallen?
Die Goldpreise fielen kurzzeitig auf 4.023,76 $ und stiegen dann in der asiatischen Sitzung auf rund 4.100 $. Grund dafür war eine Verschärfung der US-iranischen Spannungen, die zu steigenden Ölpreisen führte. Starke US-CPI-Daten für Mai, mit einer Gesamtinflation von 4,2 %, verstärkten den Abwärtsdruck auf Gold, obwohl die Kerninflation moderat blieb. Dies erschwert der Federal Reserve eine zügige geldpolitische Lockerung. Charttechnisch hat Gold die Unterstützung bei 4.100 $ unterschritten, was auf weiteres Abwärtspotenzial Richtung 4.000 $ und möglicherweise 3.900 $ hindeutet, falls die Woche nicht über 4.100 $ schließt.

TradingKey – Am 11. Juni ET gaben die Goldpreise, beeinflusst durch starke CPI-Daten und die Lage im Nahen Osten, ( XAUUSD) im Intraday-Handel kurzzeitig in Richtung der 4.000-Dollar-Marke nach und markierten ein Tief bei 4.023,76 $. In der heutigen asiatischen Sitzung notierten die Goldpreise bei rund 4.100 $, ein Plus von 0,79 % im Tagesverlauf.
Die Inflation übersteigt 4 % und verstärkt, gepaart mit der erneuten Verschlechterung der US-iranischen Spannungen, den Abwärtsdruck auf Gold.
Aus fundamentaler Sicht ist der Hauptgrund für den aktuellen Einbruch der Goldpreise die erneute Verschlechterung der Lage zwischen den USA und dem Iran.
Das US-Zentralkommando teilte Berichten zufolge am 10. Juni (ET) mit, dass das US-Militär eine zweite Welle von Luftangriffen gegen den Iran gestartet habe, die sich gegen militärische Überwachungssysteme, Kommunikationseinrichtungen und die Luftverteidigungsinfrastruktur richteten; Trump warnte, der Iran müsse ein Friedensabkommen schließen oder mit noch härteren Schlägen rechnen. Nach den US-Angriffen startete der Iran Raketenangriffe auf US-Stützpunkte in der Golfregion und kündigte die Sperrung der Straße von Hormus an.
Infolge dieser Nachrichten stiegen die Ölpreise rasant an. Zu Beginn des asiatischen Handels am 11. Juni sprang die Sorte WTI von fast 88 $ auf ein Hoch von 93,64 $, während Brent-Rohöl von etwa 91 $ auf ein Hoch von 95,5 $ kletterte. Die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran trieben die Ölpreise und Inflationserwartungen in die Höhe, was wiederum die Goldpreise belastete und zu einem kontinuierlichen Rückgang führte.
Gleichzeitig verstärkten die US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Mai den Abwärtsdruck auf Gold. Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics stieg der CPI im Mai um 0,5 % gegenüber dem Vormonat und um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit die 3,8 % vom April. Die Energiepreise stiegen monatlich um 3,9 %, während die Benzinpreise um 7,0 % zulegten; auf Jahresbasis sprangen die Energiepreise um 23,5 % und Benzin um 40,5 % nach oben. Dies verdeutlicht, dass die Rückkehr der Inflation hauptsächlich durch Energieschocks getrieben wurde, was in hohem Maße mit dem US-Iran-Konflikt und den steigenden Ölpreisen korreliert.
Allerdings waren die CPI-Daten nicht durchweg bärisch. Die Kernrate des CPI stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und damit geringer als die 0,4 % im April, wobei die Kernrate im Jahresvergleich bei 2,9 % lag. Dies impliziert, dass die Kerninflation nicht außer Kontrolle geraten ist, was dazu führte, dass der Markt extreme Zinserhöhungserwartungen kurzfristig leicht reduzierte. Das Problem bleibt jedoch, dass die Gesamtinflation wieder über 4 % gestiegen ist, was es der Federal Reserve in Kombination mit den starken Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) der vergangenen Woche weiterhin erschwert, eine Kehrtwende hin zu einer Lockerung einzuleiten.
Wird der Goldpreis weiter sinken?

Goldpreis Tageschart, Quelle: TradingView
Laut dem Gold-Tageschart unterschritt Gold am 10. Juni die wichtige Unterstützungsebene von 4.100 $ und berührte kurzzeitig die runde Marke von 4.000 $. Die Kursbewegung deutet darauf hin, dass dieses Niveau nicht aufgegeben wurde, und die heute anhaltende Erholung deutet auf eine starke Unterstützung bei 4.000 $ hin. Kurzfristig könnte sich die Erholung nach oben fortsetzen, um das Widerstandsniveau von 4.150 $ zu testen.
Mit dem Durchbruch der Unterstützungsebene von 4.100 $ hat sich die allgemeine Marktstimmung für Gold jedoch ins Bärische gedreht, was weiteres Abwärtspotenzial eröffnet. Das erste Ziel für den Rückgang liegt bei 4.000 $; sollte dieses Niveau nicht halten, könnten die Goldpreise einen tieferen Rücksetzer auf das Unterstützungsniveau von 3.900 $ erleben.

Goldpreis Wochenchart, Quelle: TradingView
Im Gold-Wochenchart sollte besonderes Augenmerk auf das Unterstützungsniveau von 4.100 $ gelegt werden. Da diese Position oberhalb des SMA60 liegt, bildet sie eine Unterstützungskonfluenz, die das kurzfristige bärische Momentum abschwächt.
Aktuell sind die Goldpreise auf bis zu 4.023,76 $ gefallen. Sollte der Schlusskurs dieser Woche nicht über 4.100 $ liegen oder sogar den SMA60 unterschreiten, würde dies eine Fortsetzung des Abwärtstrends signalisieren, was potenziell zu einem Durchbruch der Marke von 4.000 $ und einem weiteren Rückgang in Richtung des Unterstützungsniveaus von 3.900 $ führen könnte.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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