Details zum Iran-USA-MOU veröffentlicht. Gold fällt auf 4.400-Dollar-Marke und markiert neuen Tiefstand seit 30. März; Zwei wichtige Rohöl-Futures geben nach
Ein informelles Abkommen zwischen Iran und den USA soll die Spannungen in der Straße von Hormus deeskalieren. Die USA versprechen, eine "Seeblockade" aufzuheben und Truppen abzuziehen, während der Iran den zivilen Schiffsverkehr wieder normalisieren soll. Dies führte zu einem starken Rückgang der Gold- und Ölpreise. Eine UN-Resolution ist möglich, falls binnen 60 Tagen eine endgültige Einigung erzielt wird. Der Iran fordert überprüfbare Inspektionen vor praktischen Schritten. Die Marktanalysten sehen den Konflikt als Haupttreiber für Edelmetallpreise. Weitere Preisdrücke könnten von der US-Geldpolitik und Inflationsdaten (PCE) ausgehen.

TradingKey – Laut iranischen Quellen wurde ein „vorläufiges informelles Dokument“ über den Rahmen einer Absichtserklärung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten veröffentlicht, das Themen wie die Straße von Hormus, regionale Militärpräsenz und künftige Abkommensregelungen abdeckt.
Getrieben durch die Deeskalation geopolitischer Spannungen fielen die Goldpreise auf den niedrigsten Stand seit Ende März. Beide wichtigen Rohöl-Benchmarks brachen ein, wobei WTI-Futures mit 87,77 $ pro Barrel den tiefsten Stand seit dem 22. April erreichten, während Brent-Rohöl auf ein Tief von 94,17 $ pro Barrel sank.

[Quelle: TradingView]
Konkret zum Inhalt des Dokuments: Die USA sagen zu, die „Seeblockade“ gegen den Iran aufzuheben und einen Teil ihrer in der umliegenden Region stationierten Streitkräfte abzuziehen. Im Gegenzug wird der Iran den zivilen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus innerhalb eines Monats schrittweise wieder auf das Niveau vor der Eskalation hochfahren, wobei Militärschiffe ausgenommen sind.
Die Steuerung des Schiffsverkehrs und die Routenplanung werden gemeinsam vom Iran und Oman koordiniert. Das Dokument weist darauf hin, dass die Bedingungen als verbindliche Resolution des UN-Sicherheitsrates ratifiziert werden könnten, sofern der Iran und die USA innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Einigung erzielen. Berichten zufolge betonte der Iran, dass er keine praktischen Schritte unternehmen werde, bis „greifbar überprüfbare“ Inspektionen abgeschlossen sind.
Auch die Spot-Preise für Edelmetalle gerieten unter synchronisierten Druck. Spot-Gold fiel kurzzeitig auf die Marke von 4.400 $, den niedrigsten Stand seit dem 30. März, und notiert aktuell mit einem Minus von 1,39 % bei 4.444,65 $; Silber fiel um mehr als 3 % auf 74,63 $.

Marktanalysten weisen darauf hin, dass der Konflikt zwischen den USA und dem Iran das wichtigste geopolitische Ereignis bleibt, welches die Preisbewegungen bei Edelmetallen beeinflusst. Sollten Friedensverhandlungen substanzielle Fortschritte machen, dürfte die Nachfrage nach Gold und Silber als „sicherer Hafen“ zurückgehen, was die Preise unter Druck setzen würde.
Darüber hinaus hat sich der Kurs der Federal Reserve als ein weiterer kritischer Faktor für den Edelmetallmarkt herauskristallisiert. Die Anleger warten derzeit auf offizielle Erklärungen der Fed sowie auf die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE). Sollten die Inflationszahlen unerwartet robust ausfallen, dürfte dies die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe treiben und den US-Dollar-Index stärken, wodurch die Opportunitätskosten für das Halten von Edelmetallen steigen und deren Preise weiter belastet würden.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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