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Häufig gestellte Fragen

Was ist eine IPO-Aktie?

IPO steht für Initial Public Offering. Wenn ein privates Unternehmen beschließt, seine Aktien zum ersten Mal über eine Börse wie die New York Stock Exchange, die Nasdaq oder die Hong Kong Stock Exchange der Öffentlichkeit und institutionellen Anlegern anzubieten und dadurch zu einer Aktiengesellschaft wird, wird der Vorgang als Börsengang bezeichnet. Für das Unternehmen: Durch die Ausgabe von IPO-Aktien kann das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit eine große Menge Kapital auf den globalen Kapitalmärkten aufnehmen, das für Geschäftsausweitung, Technologieforschung und -entwicklung, Schuldentilgung oder Fusionen und Übernahmen verwendet werden kann. Für Anleger: Ein Börsengang bietet privaten und institutionellen Anlegern die Möglichkeit, frühzeitig einzusteigen. Wenn das Unternehmen später zu einem Branchenriesen heranwächst, wie zum Beispiel Amazon oder Apple, können Anleger, die sich am IPO-Abonnement beteiligt haben, langfristig erhebliche Renditen erzielen. Allerdings sind neu notierte Aktien am ersten Handelstag und in der frühen Phase nach der Notierung in der Regel mit hoher Volatilität und Unsicherheit verbunden.

Was war der größte Börsengang in der Geschichte?

Der bislang größte Börsengang (IPO) in der globalen Finanzgeschichte war die Notierung von Saudi Aramco an der saudischen Börse Tadawul im Dezember 2019.

Wie wird die erwartete Angebotspreisspanne im IPO-Kalender bestimmt? Wird der Endpreis definitiv in diesem Bereich liegen?

Der im IPO-Kalender angezeigte Angebotspreis, z. B. 14 bis 16 US-Dollar, ist eine geschätzte Spanne. Sie wird zunächst von den Underwritern oder Investmentbanken des Unternehmens auf der Grundlage der Finanzlage des Unternehmens, der Branchenbewertung und der Ergebnisse des Bookbuildings für institutionelle Anleger festgelegt. Der Endpreis muss nicht unbedingt innerhalb dieser Spanne bleiben. Wenn die Marktreaktion extrem stark ist und der Börsengang um das Dutzendfache überzeichnet ist, kann der endgültige offizielle Angebotspreis über dem oberen Ende der Spanne liegen. Umgekehrt muss das Unternehmen bei schwacher Marktnachfrage möglicherweise den Angebotspreis senken oder sogar den Börsengang verschieben oder absagen.