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US-Vorbörse: Expedia, Affirm, Wolfspeed und Pinterest mit viel Bewegung

Investing.comMay 9, 2025 12:38 PM
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Investing.com - Der US-amerikanische Aktienmarkt bewegt sich im Frühhandel am Freitag, den 9. Mai 2025, deutlich. So schlagen sich die Einzelaktien in der US-Vorbörse:

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Affirm Holdings (NASDAQ:AFRM) (-6,2 %): Der Ausblick auf das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2025 konnte kaum überzeugen - daran änderte auch das besser als erwartete Ergebnis im 3. Geschäftsquartal nichts.

Expedia (NASDAQ:EXPE) (-10 %): Die Plattform für Online-Reisebuchungen blieb beim Quartalsumsatz hinter den Erwartungen zurück – vor allem wegen einer schwächeren Nachfrage in den USA.

Pinterest (NYSE:PINS) (+12 %): Eine optimistische Umsatzprognose für das laufende Quartal kam gut an – besonders bei Anlegern, die sich zuletzt wegen der unklaren Entwicklung der Werbeausgaben Sorgen gemacht hatten.

Coinbase (NASDAQ:COIN) (-1,4 %): Die Krypto-Börse meldete im 1. Quartal einen niedrigeren Gewinn – vor allem wegen rückläufiger Kurse und damit verbundenen geringeren Handelsvolumina sowie Verlusten bei Kryptowährungen.

Wolfspeed (NYSE:WOLF) (-20 %): Sowohl JPMorgan (NYSE:JPM) als auch Citi haben das Unternehmen herabgestuft („Underweight/Sell“). Ausschlaggebend waren die schwache Nachfrage, ein schwieriges konjunkturelles Umfeld und finanzielle Belastungen – inzwischen stehen sogar Fragen zur Fortführung des operativen Geschäfts im Raum.

Boeing (NYSE:BA) (+0,7 %): Die UBS (SIX:UBSG) hat das Kursziel angehoben – mit Verweis auf positive Entwicklungen beim freien Cashflow und mehr Klarheit in der Zollpolitik.

Lyft (NASDAQ:LYFT) (+11 %): Nach einem überzeugenden Quartalsbericht haben die Analysten von Goldman Sachs (NYSE:GS) die Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft.

Trade Desk (NASDAQ:TTD) (+14 %): Das Werbetechnologieunternehmen hat im 1. Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn besser abgeschnitten als erwartet.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
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