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Disney punktet mit Disney+ und Freizeitparks – Aktie zieht an

Investing.comMay 7, 2025 11:48 AM
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Investing.com - Die Aktien von Walt Disney (NYSE:DIS) haben am Mittwoch im vorbörslichen US-Handel deutlich zugelegt. Nach besser als erwarteten Geschäftszahlen für das zweite Quartal stiegen sie um mehr als fünf Prozent. Der Unterhaltungskonzern profitierte insbesondere von einem starken Streaminggeschäft sowie soliden Ergebnissen im Bereich Freizeitparks.

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Wie Disney mitteilte, stieg der bereinigte Gewinn je Aktie im abgelaufenen Quartal auf 1,45 US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Wert noch bei 1,21 US-Dollar gelegen. Analysten hatten laut Bloomberg mit lediglich 1,20 US-Dollar gerechnet. Der operative Gewinn kletterte konzernweit um 15 Prozent auf 4,44 Milliarden US-Dollar.

Besonders gut lief es im Segment „Entertainment“, das vom weiteren Nutzerwachstum bei der Streamingplattform Disney+ profitierte. Auch das Geschäft mit Freizeitparks und Erlebnissen entwickelte sich positiv. Rückläufig war hingegen die Entwicklung im Sportbereich, der mit gestiegenen Programm- und Produktionskosten zu kämpfen hatte. Ursache waren unter anderem zusätzliche College- und NFL-Spiele.

Die Umsatzerlöse legten im Quartal um sieben Prozent auf 23,62 Milliarden US-Dollar zu. Auch hier lag Disney über den Markterwartungen, die bei 23,05 Milliarden US-Dollar gelegen hatten.

Für das Gesamtjahr 2025 stellte das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,75 US-Dollar in Aussicht. Der Analystenkonsens hatte bei 5,44 US-Dollar gelegen.

Gleichzeitig verwies das Management auf mögliche Belastungen durch die gesamtwirtschaftliche Lage. Man beobachte die makroökonomischen Entwicklungen weiterhin aufmerksam, hieß es. Hintergrund sind unter anderem neue US-Strafzölle, die unter Präsident Donald Trump wieder stärker in den Fokus rücken. Höhere Kosten könnten die Konsumfreude dämpfen - etwa bei Streaming-Abos oder Besuchen in Freizeitparks.

„Wir erkennen an, dass weiterhin Unsicherheit bezüglich des wirtschaftlichen Umfelds für den Rest des Geschäftsjahres besteht“, ließ der Konzern verlauten.

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