Kassagold fällt in Richtung der 4.000er-Marke, während die USA den Iran erneut angreifen und das Fed-Protokoll den Markt aufwühlt.
Die Goldpreise stehen unter Druck und testen die Marke von 4.000 USD, da gestiegene Inflationserwartungen und eine restriktive Fed-Politik die Zinssenkungshoffnungen dämpfen. Steigende Ölpreise und Protokolle der US-Notenbank, die weitere Zinserhöhungen signalisieren, stärken den US-Dollar sowie Anleiherenditen. Der Markt wartet nun auf den Verbraucherpreisindex für Juni am 14. Juli. Ein CPI unter 3,8 % könnte eine Erholung einleiten, während Werte über 4,0 % das Risiko eines signifikanten Kursrückgangs unter die psychologische Unterstützungslinie von 4.000 USD erhöhen. Die weitere Entwicklung hängt entscheidend von dieser Inflationsdatenveröffentlichung ab.

TradingKey - Makroökonomische Ereignisse dämpfen Zinssenkungshoffnungen; Spot-Gold testet erneut die Marke von 4.000 USD; der am nächsten Dienstag anstehende Verbraucherpreisindex (CPI) für Juni gilt als entscheidender Wendepunkt für Bullen und Bären.
Während des asiatischen Handels am 9. Juli blieben die Spot-Goldpreise ( XAUUSD) schwach, schwankten um die Marke von 4.000 USD und notierten vorübergehend bei 4.067 USD je Unze. Gestern brachen die Goldpreise um mehr als 2 % ein und fielen auf ein Tief von 4.030 USD je Unze zurück, womit sie nur noch einen Schritt von einer wichtigen psychologischen und technischen Unterstützungslinie entfernt sind.
Goldpreis-Chart, Quelle: TradingKey
Diese Abwärtswelle beim Gold hat die traditionelle Logik des Safe-Haven-Effekts („Gold kaufen in Kriegszeiten“) durchbrochen. Sie wurde stattdessen von einer „massiven makroökonomischen Transmissionskette“ erfasst: Die US-Streitkräfte starteten eine neue Angriffswelle auf den Iran, was die Ölpreise kurzzeitig über 75 USD pro Barrel trieb und die Inflationserwartungen (CPI) des Marktes neu entfachte. Dies erhöhte wiederum die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen der US-Notenbank, was zu einem sprunghaften Anstieg der Renditen realer US-Staatsanleihen und des US-Dollar-Index führte und eine Verkaufswelle bei Gold auslöste.
Die jüngst veröffentlichten Protokolle der US-Notenbanksitzung versetzten den Goldbullen ebenfalls einen schweren Schlag. Aus den Protokollen ging deutlich hervor, dass die Mehrheit der Ratsmitglieder dafür plädierte, „Formulierungen, die auf eine Lockerung der Geldpolitik hindeuten, nicht mehr zu wiederholen“. Dies bedeutet, dass die Fed jegliche Zusage für künftige Zinssenkungen offiziell aus ihren Erklärungen gestrichen hat. Zudem sprachen sich 9 von 17 Ausschussmitgliedern für „mindestens eine weitere Zinserhöhung“ bis zum Jahresende aus. Nach der Veröffentlichung des Protokolls stieg die vom CME FedWatch Tool angezeigte implizite Marktwahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im September von 57 % auf über 63 %.
Ob Gold bei 4.000 USD eine Erholung in Form eines Doppelbodens ausbilden kann, hängt vollständig von den kommenden US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Juni ab, die am nächsten Dienstag (14. Juli) veröffentlicht werden. Sollte der Anstieg des Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich unter 3,8 % gehalten werden können, dürften sich die Zinserhöhungserwartungen rasch abkühlen, und es ist mit einer Erholung des Goldpreises auf der rechten Seite zu rechnen. Bleibt der CPI hingegen über 4,0 %, droht der Marke von 4.000 USD eine äußerst harte Bewährungsprobe mit der Gefahr eines Durchbruchs nach unten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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