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USA und China sprechen wieder – Hoffnung auf Entspannung im Zollstreit

Investing.comMay 7, 2025 12:00 AM
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Investing.com - US-Finanzminister Scott Bessent und der Handelsbeauftragte Jamieson Greer werden sich diese Woche mit ihren chinesischen Amtskollegen in der Schweiz treffen, um über eine mögliche Lösung im Zollstreit zu sprechen.

Laut Mitteilungen aus ihren jeweiligen Büros sind auch Gespräche mit der Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter geplant. Beide US-Vertreter werden morgen in der Schweiz erwartet.

„Ich freue mich auf konstruktive Gespräche, während wir daran arbeiten, das internationale Wirtschaftssystem stärker im Sinne der USA auszurichten“, sagte Bessent in einem Statement.

Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums wird Vizepremier He Lifeng, Chinas oberster Vertreter in den Handelsgesprächen mit den USA, in der Schweiz mit Bessent zusammentreffen, wie NBC berichtet.

Diese Gespräche könnten auf ein erstes Tauwetter zwischen China und den USA hindeuten – nach der jüngsten Eskalation im Handelskonflikt im April. Zu Monatsbeginn hatte US-Präsident Donald Trump hohe Strafzölle von 145 % auf chinesische Importe verhängt. China reagierte mit Gegenzöllen von 125 %.

Die Auseinandersetzung hat weltweit für Verunsicherung gesorgt – mit möglichen Folgen für die Weltwirtschaft. Erste wirtschaftliche Bremsspuren sind in aktuellen Daten sowohl aus den USA als auch aus China bereits zu erkennen.

Noch vor der Ankündigung der Gespräche notierten die US-Aktienindizes schwächer. Nach der Mitteilung legte der S&P 500 um 0,4 % zu.

Die Gespräche in der Schweiz folgen auf eine Reihe positiver Signale beider Seiten, wonach man offen für neue Verhandlungen sei. Bessent hatte mehrfach betont, dass die aktuell hohen Zölle nicht dauerhaft tragbar seien – und eine Deeskalation bald kommen müsse.

Ob es bei den Gesprächen tatsächlich zu einem Durchbruch kommt, bleibt allerdings offen. Die Beziehungen zwischen den USA und China sind derzeit auf einem Tiefpunkt.

US-Präsident Trump erklärte am Dienstag, er habe es nicht eilig, ein Handelsabkommen zu unterschreiben. Seine Regierung führe Gespräche mit mehreren Ländern. Zwar hatte er im April hohe „reziproke“ Zölle angekündigt, doch Ausnahmen für alle Länder außer China zugelassen.

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