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Remy Cointreau: US-Geschäft erwacht – Aktie legt zu trotz schwacher Zahlen

Investing.comApr 30, 2025 8:04 AM
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Investing.com - Die Aktie von Remy Cointreau (EPA:RCOP) ist am Mittwoch in Paris zeitweise um fast vier Prozent gestiegen. Grund für die Kursgewinne war ein Hoffnungsschimmer im lange schwächelnden US-Geschäft, der Anleger zumindest teilweise versöhnlich stimmte - auch wenn die Zahlen für das Schlussquartal insgesamt enttäuschten.

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Der französische Spirituosenhersteller sprach von einer „deutlichen Erholung“ beim Cognac-Absatz in den USA. Insbesondere das meistverkaufte Produkt Remy Martin in der günstigeren Preisklasse habe sich zuletzt besser verkauft, hieß es. Ein entsprechender Maßnahmenplan beginne zu wirken. Rückenwind kam zudem von einer niedrigen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Schon im Januar hatte Remy das Schlussquartal als möglichen Wendepunkt für die US-Nachfrage ins Spiel gebracht - das scheint sich nun zumindest teilweise zu bestätigen.

Analysten bei Jefferies zeigten sich zurückhaltend optimistisch. Die Aktie preise bereits „eine Menge schlechter Nachrichten“ ein, schrieb das Analysehaus. Gleichzeitig bleibe die Unsicherheit wegen Zöllen und wirtschaftlicher Risiken bestehen.

Der Lichtblick aus den USA konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Geschäft insgesamt weiter unter Druck steht. Im vierten Quartal brach der Konzernumsatz um 19 Prozent ein - mehr als die im Vorfeld erwarteten 17,9 Prozent. Auch das Cognac-Segment, das etwa 70 Prozent des Umsatzes ausmacht, enttäuschte.

In China schwächte sich die Nachfrage ebenfalls ab. Remy verwies auf ein schwieriges Marktumfeld. Hinzu kommt der Handelskonflikt zwischen Brüssel und Peking, der bereits dazu geführt hat, dass der zollfreie Verkauf von Cognac in China vorerst gestoppt wurde. In den USA sind ähnliche Zölle aktuell noch ausgesetzt.

Trotz der anhaltenden Belastungen hält der Konzern an seinen Zielen fest. Die Prognose bis zum Geschäftsjahr 2029/30 wurde bestätigt. Bereits im kommenden Jahr will Remy wieder in den Bereich eines hohen einstelligen Umsatzwachstums zurückkehren.

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