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Northrop Grumman unter Druck – Gewinnwarnung sorgt für Kursrutsch

Investing.comApr 22, 2025 11:59 AM
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Investing.com - Nach einer herben Enttäuschung zum Jahresauftakt sind die Aktien von Northrop Grumman (NYSE:NOC) am Dienstag im vorbörslichen US-Handel deutlich eingebrochen. In der Spitze verloren sie fast neun Prozent. Auslöser war eine drastisch gesenkte Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr sowie ein überraschend schwacher Quartalsbericht.

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Der US-Rüstungskonzern verdiente im ersten Quartal mit 3,32 US-Dollar je Aktie deutlich weniger als im Vorjahr (6,32 US-Dollar) - und verfehlte die Analystenerwartungen von 6,26 US-Dollar damit klar. Auch bei den Erlösen blieb Northrop Grumman hinter den Prognosen zurück: Mit 9,47 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz rund 6,6 Prozent unter dem Vorjahreswert und unter der Markterwartung von 9,95 Milliarden US-Dollar.

Besonders deutlich fiel der Rückgang beim operativen Ergebnis aus: Dieses brach um 46 Prozent auf 573 Millionen US-Dollar ein, nachdem Analysten mit gut 1,08 Milliarden gerechnet hatten. Der freie Cashflow lag mit -1,82 Milliarden US-Dollar ebenfalls deutlich unter dem erwarteten Minus von rund 600 Millionen.

Dennoch zeigte sich das Unternehmen nach außen hin zuversichtlich. Die weltweite Nachfrage nach den eigenen Produkten sei ungebrochen hoch, erklärte CEO Kathy Warden. Dies spiegle sich auch im Rekordauftragsbestand zum Quartalsende wider. Man mache gute Fortschritte bei zentralen Programmen, so Warden weiter.

Am Markt sorgte vor allem die gesenkte Jahresprognose für Ernüchterung. Der Konzern erwartet nun nur noch einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 24,95 und 25,35 US-Dollar - deutlich weniger als die zuvor anvisierten 27,85 bis 28,25 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt sogar mit 28,62 Dollar gerechnet. Die Umsatzprognose zwischen 42 und 42,5 Milliarden US-Dollar wurde hingegen bestätigt und entspricht weitgehend dem Konsens.

Mit dem schwachen Quartalsstart dürfte Northrop Grumman vorerst unter Beobachtung bleiben. Analysten dürften sich nun verstärkt auf die Margenentwicklung und Fortschritte bei den Großaufträgen konzentrieren.

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