tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

RTX mit Traumstart ins Jahr – Aktie trotzdem unter Druck

Investing.comApr 22, 2025 11:55 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Ein besser als erwartet ausgefallenes erstes Quartal hat am Dienstag nicht ausgereicht, um die Aktien von RTX (NYSE:RTX) zu stützen. Trotz eines überraschend robusten Jahresauftakts notierten die Papiere im vorbörslichen US-Handel 1,7 Prozent im Minus.

  • Ihre KI-basierte Aktienanalyse: WarrenAI wertet aktuelle Marktdaten aus und unterstützt Sie mit präzisen Interpretationen und Empfehlungen. Mehr erfahren

Der US-Rüstungskonzern und Triebwerksbauer übertraf mit seinen Zahlen die Markterwartungen sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz. Im Zeitraum Januar bis März stieg der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) um zehn Prozent auf 1,47 US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,35 US-Dollar gerechnet.

Auch beim Umsatz lag RTX über den Prognosen. Mit 20,3 Milliarden US-Dollar übertraf der Konzern die Schätzungen von 19,82 Milliarden klar. Das Plus zum Vorjahr betrug fünf Prozent, organisch - also ohne Sondereffekte durch Verkäufe - sogar acht Prozent.

Ein zentraler Treiber war dabei das Geschäft mit Ersatzteilen und Wartung für zivile Flugzeuge. Hier verbuchte RTX ein Umsatzplus von 21 Prozent. Besonders stark war das Wachstum in den Sparten Collins Aerospace (+13 Prozent) und Pratt & Whitney (+28 Prozent).

„Wir sind stark ins Jahr gestartet“, erklärte CEO Chris Calio. Er verwies auf die Margenentwicklung im operativen Geschäft, die sich im Quartalsvergleich um 120 Basispunkte verbessert habe.

Prognose verfehlt leicht die Erwartungen

Für das laufende Geschäftsjahr bleibt der Ausblick des Konzerns leicht hinter den Erwartungen zurück. RTX stellt einen bereinigten Gewinn je Aktie von 6,00 bis 6,15 US-Dollar in Aussicht - der Analystenkonsens lag zuletzt bei 6,11 Dollar. Beim Umsatz rechnet das Management mit 83 bis 84 Milliarden US-Dollar. Auch hier hatten Marktbeobachter mit etwas mehr gerechnet (84,2 Miliarden US-Dollar).

Die Auftragsbücher sind unterdessen weiter prall gefüllt. Der Gesamtauftragsbestand lag zum Quartalsende bei 217 Milliarden Dollar, davon 125 Milliarden im zivilen Bereich und 92 Milliarden im Verteidigungsgeschäft.

Nicht im Ausblick enthalten sind mögliche Auswirkungen neuer Zölle, die zuletzt sowohl in den USA als auch international beschlossen wurden. Diese könnten künftig auf das Geschäft drücken, wie RTX einräumte.

In eigener Sache: Alle Fakten auf einen Blick: Unsere Pro Research Berichte liefern Ihnen umfassende Analysen zu über 1.400 US-Aktien – inklusive Bull- und Bear-Case, SWOT-Analyse und anschaulichen Grafiken. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.