tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Verizon enttäuscht – Kunden laufen weg, Aktie taucht ab

Investing.comApr 22, 2025 11:49 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Die Aktien von Verizon (NYSE:VZ) sind am Dienstag im vorbörslichen US-Handel unter Druck geraten. Sie verloren knapp 4 Prozent an Wert. Grund waren enttäuschende Kundenzahlen im wichtigen Mobilfunkgeschäft: Im ersten Quartal verlor der Telekomkonzern netto 289.000 Vertragskunden - deutlich mehr als die von Bloomberg befragten Analysten mit rund 185.000 erwartet hatten. Vor einem Jahr hatte das Minus noch bei vergleichsweise moderaten 114.000 gelegen.

  • Ihre Abkürzung zu fundierten Entscheidungen: Mit unseren Pro Research Berichten haben Sie alle relevanten Daten und Perspektiven immer griffbereit. Mehr erfahren

Schon im März hatte Verizon vor schwierigen Bedingungen gewarnt. Der Konzern hatte sich bewusst aus dem Wettbieten um Neukunden zurückgezogen und nach einem aktionsgeladenen Schlussquartal 2024 die Werbeausgaben wieder reduziert. Die Konkurrenz zog diesen Schritt jedoch nicht mit - und setzte den Markt mit weiterlaufenden Rabatten unter Druck.

„Unsere Mitbewerber sind im ersten Quartal in der Nebensaison weiter stark mit Promotionen unterwegs gewesen“, hatte Vertriebschef Frank Boulben bereits bei einer Branchenkonferenz im März eingeräumt. Das habe Spuren hinterlassen.

In den USA ist der Mobilfunkmarkt seit Jahren gesättigt - Wachstum lässt sich meist nur über Preiskampf oder Gerätewechsel erzielen. Beides läuft derzeit nicht zu Verizons Gunsten: Die Verbraucher zeigten sich zuletzt angesichts der wirtschaftlichen Lage in den USA zurückhaltend bei Neuanschaffungen und Aufrüstungen.

Trotz des Dämpfers bei den Kundenzahlen konnte Verizon bei den Finanzen punkten. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal um 4,1 Prozent auf 12,6 Milliarden US-Dollar und lag damit über den Erwartungen der Analysten (12,35 Milliarden US-Dollar). Auch der Umsatz übertraf mit 33,5 Milliarden US-Dollar die Prognosen.

Am Jahresausblick hält der Konzern fest. Demnach soll der Umsatz im Mobilfunkgeschäft um 2,0 bis 2,8 Prozent steigen. Beim bereinigten operativen Gewinn erwartet das Management ein Plus zwischen 2,0 und 3,5 Prozent. Die Prognose beinhalte jedoch keine Annahmen über mögliche Auswirkungen künftiger handelspolitischer Maßnahmen unter US-Präsident Donald Trump, wie Verizon betonte.

In eigener Sache: Ihr smarter Co-Pilot fürs Investieren: WarrenAI analysiert Aktien für Sie und greift auf die umfassende Datenbank von InvestingPro zu – in Echtzeit. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.