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NZD/USD hält Gewinne am vierten Tag; Blick auf 200-Tage-SMA bei 0,5850 vor US-Daten

FXStreetApr 9, 2026 7:30 AM
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  • NZD/USD wird zum vierten Mal in Folge positiv, obwohl das Aufwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint.
  • Die dovishe Ausrichtung der Fed wirkt den geopolitischen Risiken entgegen, schwächt den USD und unterstützt das Paar.
  • Die Händler richten ihren Blick nun auf das endgültige US-BIP für das vierte Quartal und die US-PCE-Daten, um einen bedeutenden Impuls zu erhalten.

Das Paar NZD/USD zieht nach dem späten Pullback vom über zwei Wochen hohen Stand am Vortag einige Dip-Käufer an und wird am Donnerstag zum vierten Mal in Folge positiv. Die Spotpreise steigen während der frühen europäischen Sitzung in den Bereich von 0,5835–0,5840, wobei die Bullen einen neuen Versuch unternehmen, den technisch bedeutenden 200-Tage-Simple Moving Average (SMA) zu überwinden, trotz gemischter fundamentaler Signale.

Die am Mittwoch veröffentlichten Protokolle der FOMC-Sitzung vom 17. bis 18. März zeigten, dass die Entscheidungsträger weiterhin eine Zinssenkung bis Ende dieses Jahres und eine weitere im Jahr 2027 erwarten. Dies dämpft die Versuche einer Erholung des US-Dollars (USD) von einem am Vortag erreichten Einmonatstief und erweist sich als wichtiger Faktor, der dem Paar NZD/USD Rückenwind verleiht. Dennoch könnten anhaltende geopolitische Unsicherheiten den Status des USD als Reservewährung weiterhin stützen und die Gewinne des als risikoreicher geltenden Kiwi begrenzen.

Israel führte eine große Welle von Luftangriffen im Libanon durch und erklärte, dass der Waffenstillstand aufgrund der Rolle der bewaffneten Gruppe Hisbollah nicht auf den Libanon ausgeweitet wurde. Als Reaktion darauf stellte der Iran erneut den Schiffsverkehr durch die wichtige Straße von Hormus ein und drohte, sich vom Waffenstillstand zurückzuziehen, falls Israel weiterhin den Libanon angreift. Darüber hinaus warnte US-Präsident Donald Trump vor erneuten Angriffen, falls das Iran-Abkommen scheitert, was darauf hindeutet, dass Eskalationsrisiken weiterhin bestehen und die USD-Bullen begünstigen.

Die Händler scheinen ebenfalls zögerlich, aggressive direktionale Wetten einzugehen, und bevorzugen es, auf die Veröffentlichung der US-Makrodaten – den endgültigen BIP-Wert für das vierte Quartal sowie den wichtigen Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) – zu warten. Darüber hinaus wird der am Freitag anstehende US-Verbraucherpreisindex (CPI) für weitere Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Fed herangezogen. Daher ist eine nachhaltige Bewegung über die entscheidende 200-Tage-SMA-Marke erforderlich, um die Grundlage für eine weitere Aufwertung des NZD/USD-Paares zu schaffen.

Wirtschaftsindikator

Bruttoinlandsprodukt annualisiert

Das reale, annualisierte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird vierteljährlich vom US Bureau of Economic Analysis veröffentlicht und misst den Gesamtwert aller in den Vereinigten Staaten produzierten Endgüter und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Es gilt als der wichtigste Indikator für den allgemeinen Zustand der US-Wirtschaft. Die Angabe erfolgt in annualisierter Form – das heißt, die Wachstumsrate wurde so berechnet, als würde sie sich auf das gesamte Jahr erstrecken, sofern das Wachstumstempo konstant bliebe. In der Regel wird ein hoher Wert als bullishes Signal für den US-Dollar (USD) gewertet, während ein niedriger Wert als bärisch gilt.

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Nächste Veröffentlichung: Do Apr. 09, 2026 12:30

Häufigkeit: Vierteljährlich

Prognose: 0.7%

Vorher: 0.7%

Quelle: US Bureau of Economic Analysis

The US Bureau of Economic Analysis (BEA) releases the Gross Domestic Product (GDP) growth on an annualized basis for each quarter. After publishing the first estimate, the BEA revises the data two more times, with the third release representing the final reading. Usually, the first estimate is the main market mover and a positive surprise is seen as a USD-positive development while a disappointing print is likely to weigh on the greenback. Market participants usually dismiss the second and third releases as they are generally not significant enough to meaningfully alter the growth picture.

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