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Asiens Währungen unter Druck: Ölpreis-Schock und Kapitalflucht eskalieren

FXStreetApr 6, 2026 6:06 PM

Bob Savage von BNY richtet den Blick auf zunehmende Devisenmarktinterventionen und eine fragile Stimmung im asiatisch-pazifischen Raum (APAC), während steigende Ölpreise und geopolitische Risiken die Regionalwährungen belasten. Die Reserve Bank of India hat ihre Devisenregeln verschärft, um eine Abwertung der Indischen Rupie (INR) einzudämmen. Als besonders anfällig gelten zudem die Indonesische Rupiah (IDR), der Philippinische Peso (PHP) und der Südkoreanische Won (KRW). Anhaltende Kapitalabflüsse aus dem Ausland und untergewichtete Positionierungen in mehreren Währungen deuten auf weiter erhöhte Schwankungen und eine schwache Entwicklung in Phasen steigender Risikobereitschaft hin.

Zunehmende Eingriffe bei schwächeren Regionalwährungen

"Die Stimmung bleibt fragil angesichts steigender Volatilität an den Devisen- und Aktienmärkten, die vor allem durch geopolitische Risiken und hohe Rohölpreise getrieben wird. Anhaltende Kapitalabflüsse aus dem Ausland setzen die Regionalwährungen zusätzlich unter Druck und verstärken die Schwankungen an den Aktienmärkten."

"Bemerkenswert ist, dass im März in Südkorea, Taiwan und Indien Rekordwerte bei den Nettoverkäufen ausländischer Investoren verzeichnet wurden."

"Die Reserve Bank of India hat darauf mit aggressiven makroprudenziellen Maßnahmen reagiert, um die Abwertung der Rupie einzudämmen, darunter eine Begrenzung der offenen Devisenpositionen von Banken sowie Einschränkungen für inländische Händler bei der Ausgabe von INR-NDF-Kontrakten."

"Diese Schritte unterstreichen die wachsende Dringlichkeit, die Finanzstabilität zu sichern, bevor sich die Abwertungsdynamik ungeordnet verschärft. Regional bleiben IDR, PHP und KRW am anfälligsten, wobei die Währungen nahe historischer Tiefstände gegenüber dem US-Dollar notieren."

"Die steigende Absicherungsnachfrage zeigt sich in den Positionsdaten: iFlow-Auswertungen belegen, dass IDR und INR von zuvor deutlich übergewichteten in untergewichtete Bereiche gewechselt sind, während der Taiwan-Dollar (TWD) weiterhin stark untergewichtet bleibt. Wir raten zur Vorsicht an den Devisenmärkten, da Währungen in Phasen steigender Risikobereitschaft hinterherhinken könnten, während ungünstige Handelsbedingungen weiterhin belasten."

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