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GBP/USD Kursprognose: Anstiege in die Nähe von 1,3300, neues Wochentief bei schwächerem USD

FXStreetApr 1, 2026 7:05 AM
  • GBP/USD gewinnt zum zweiten Tag in Folge an Boden, da nachlassende geopolitische Spannungen den USD belasten.
  • Trump signalisierte, dass die USA den Iran-Krieg innerhalb von zwei bis drei Wochen ohne Abkommen mit Teheran beenden könnten.
  • Das technische Setup scheint zugunsten der Bullen geneigt zu sein und unterstützt die Aussicht auf eine weitere Aufwertung.

Das Währungspaar GBP/USD baut auf der nächtlichen Erholung aus dem Bereich von 1,3160 auf, dem niedrigsten Stand seit über vier Monaten, und gewinnt zum zweiten Tag in Folge an positiver Dynamik. Das Momentum hebt die Kassakurse in die Nähe von 1,3300, einem frischen Wochenhoch während der frühen europäischen Sitzung, und wird durch anhaltenden Verkaufsdruck auf den US-Dollar (USD) unterstützt.

Präsident Donald Trump signalisierte am Dienstag, dass die USA ihre Militäroperation gegen den Iran innerhalb von zwei bis drei Wochen beenden könnten, was die Hoffnungen auf eine Deeskalation der Spannungen im Nahen Osten nährt und das Vertrauen der Investoren stärkt. Dies zieht den sicheren Hafen USD weiter von seinem höchsten Stand seit Mai 2025 weg, den er am Vortag erreicht hatte, und wird als Schlüsselfaktor gesehen, der dem Währungspaar GBP/USD Rückenwind verleiht.

Aus technischer Sicht scheinen die Kassakurse das Momentum über das 38,2%-Fibonacci-Retracement-Niveau des jüngsten Rückgangs der vergangenen Woche hinaus auszuweiten. Eine anschließende Stärke über dem 200-Stunden-Exponentiell Gleitenden Durchschnitt (EMA) würde als frischer Auslöser für die GBP/USD-Bullen gelten und den Weg für weitere Gewinne zum 50,0%-Retracement bei 1,3318 und anschließend zum 61,8%-Fibo.-Niveau bei rund 1,3356 ebnen.

Unterdessen hält die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie über ihrer Signallinie im leicht positiven Bereich, und das Histogramm steigt an, was auf zunehmenden Aufwärtsdruck hindeutet. Hinzu kommt, dass der Relative Strength Index (RSI) bei 66 ein festes bullishes Momentum signalisiert, jedoch noch nicht überkauft ist, was Raum für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung lässt, während gleichzeitig gewarnt wird, dass die Rally sich einer taktisch überdehnten Zone nähert.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung nun am 38,2%-Fibo.-Niveau bei 1,3280, gefolgt vom 23,6%-Retracement bei 1,3233, wo eine Ansammlung jüngster stündlicher Schlusskurse dessen Bedeutung unterstreicht. Ein Rückfall unter 1,3233 würde die beginnende bullishe Tendenz schwächen und den Bereich um 1,3200 freilegen, während ein Halten über 1,3280 die Käufer in Kontrolle des kurzfristigen Trends hält.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

GBP/USD 1-Stunden-Chart

Chartanalyse GBP/USD

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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