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Neuseeländischer Dollar verzeichnet milde Gewinne über 0,5850, US-PCE-Inflationsdaten stehen bevor

FXStreetMar 13, 2026 2:13 AM
  • NZD/USD notiert mit leichten Gewinnen um 0,5855 in der frühen asiatischen Sitzung am Freitag. 
  • Irans neuer oberster Führer sagte, die Straße von Hormuz sollte geschlossen bleiben. 
  • Analysten prognostizieren eine mögliche Wende hin zu einer Straffung der RBNZ Ende 2026.

Das Paar NZD/USD verzeichnet am Freitag in der frühen asiatischen Sitzung moderate Gewinne nahe 0,5855. Dennoch könnten die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten die Aufwärtsbewegung des Kiwi gegenüber dem US-Dollar (USD) begrenzen. Händler erwarten später am Freitag den Bericht zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Januar, um frischen Impuls zu erhalten. 

US-Präsident Donald Trump sagte, dass es für ihn "von weit größerem Interesse und Bedeutung" sei, Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu besitzen und den Nahen Osten zu bedrohen, als die Kosten für Öl. In der Zwischenzeit erklärte Irans neuer oberster Führer, Mojtaba Khamenei, dass Teheran sicherstellen werde, dass die Straße von Hormuz effektiv geschlossen bleibt. Händler könnten inmitten steigender geopolitischer Spannungen Sicherheit suchen, was den US-Dollar (USD) gegenüber dem neuseeländischen Dollar (NZD) stärken könnte. 

Die US-Inflationsdaten am Freitag, der bevorzugte Preisindex der Fed, werden am Freitag im Mittelpunkt stehen. Dieser Bericht könnte die Zinserwartungen der US-Notenbank (Fed) beeinflussen. Der Haupt-PCE wird voraussichtlich im Januar um 2,9% im Jahresvergleich steigen, während der Kern-PCE im gleichen Zeitraum um 3,1% zulegen soll. 

Jegliche Anzeichen einer schwächeren Inflation in den USA könnten den Greenback belasten und als Rückenwind für das Paar wirken. Die Märkte rechnen derzeit mit einer 99%igen Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung stabil hält, laut dem CME FedWatch-Tool. 

Was den Kiwi betrifft, so sagte die Gouverneurin der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Anna Breman, dass die Geldpolitik voraussichtlich für einige Zeit unterstützend bleiben wird, um eine fragile Wirtschaft zu unterstützen. Die Finanzmärkte haben sich erheblich in Richtung einer Preisgestaltung von mindestens zwei Erhöhungen des Official Cash Rate (OCR) bis Ende 2026 verschoben, die hauptsächlich durch einen Energiepreisschock infolge der Konflikte im Nahen Osten ausgelöst wurden.

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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