
AUD/USD gibt seine jüngsten Gewinne aus der vorherigen Sitzung teilweise ab und handelt während der frühen europäischen Handelsstunden am Donnerstag bei etwa 0,7050. Die technische Analyse des Tagescharts zeigt, dass das Paar innerhalb des aufsteigenden Kanal-Musters bleibt, was darauf hindeutet, dass die bullische Tendenz vorherrscht.
Die kurzfristige Tendenz ist leicht bullisch, da das AUD/USD-Paar eine klare Reihe höherer Schlusskurse über dem steigenden 50-Tage Exponential Moving Average (EMA) hält, während es um den neun-Tage-Durchschnitt schwebt, was auf eine neutrale kurzfristige Tendenz hinweist.
Das Momentum hat jedoch von überkauften Werten nachgelassen, wobei der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) in Richtung der mittleren 50er rutscht, was auf nachlassenden Aufwärtsdruck hinweist, jedoch nicht auf ein abgeschlossenes Hoch, wodurch der Anstieg in einer Konsolidierungsphase bleibt, anstatt sich umzukehren.
Das AUD/USD-Paar könnte den unmittelbaren Widerstand am neun-Tage-EMA von 0,7071 finden, gefolgt vom Dreijahreshoch von 0,7147, das am 12. Februar erreicht wurde. Weitere Fortschritte würden das Paar unterstützen, sich der oberen Grenze des aufsteigenden Kanals bei etwa 0,7270 zu nähern.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung an der unteren Grenze des aufsteigenden Kanals bei etwa 0,6970, gefolgt vom 50-Tage-EMA bei 0,6936. Ein täglicher Schlusskurs unter dem mittelfristigen Durchschnitt würde den bullischen Ausblick negieren und eine tiefere "Rebound-Unterstützung" in Richtung der 0,6400-Rebound-Unterstützungszone offenbaren.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.
Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.
China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.
Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.
Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.