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EZB-Mitglied Stournaras: Die Zentralbank sollte angesichts des Iran flexibel sein

FXStreetMar 3, 2026 10:34 AM
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Yannis Stournaras, Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) und Gouverneur der Bank von Griechenland, sagte in einem Interview mit Reuters im Laufe des Tages, dass die Zentralbank flexibel in Bezug auf ihre Geldpolitik sein müsse, angesichts des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten (USA), Israel und dem Iran.

Äußerungen

Die EZB sollte angesichts des Irans flexibel sein.

Aufwärtsdruck auf die Inflation, wenn der Iran-Krieg anhält.

Kein Eile, die Politik zu ändern, aber die EZB ist in Alarmbereitschaft.

Marktreaktion

Es gibt keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Euro (EUR) aus den Kommentaren von EZB-Stournaras. EUR/USD ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 0,7% auf nahe 1,1600 gefallen, angesichts des Krieges im Nahen Osten.

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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