tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Euro-Jobs trotzen allen Krisen – warum jetzt trotzdem Gefahr droht

FXStreetJan 28, 2026 6:53 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Der Arbeitsmarkt im Euroraum zeigt sich trotz jüngster wirtschaftlicher Schocks widerstandsfähig. Darauf verweist Christopher Graham von Standard Chartered in einer aktuellen Analyse. Beschäftigungszuwächse und offene Stellen deuteten auf einen ausgeglicheneren Arbeitsmarkt hin, was den Druck auf Löhne und Inflation verringern könnte. Schwaches Produktivitätswachstum bleibe jedoch ein Belastungsfaktor, ein größerer Einbruch am Arbeitsmarkt gelte derzeit als unwahrscheinlich.

Widerstandskraft und Herausforderungen im Euroraum

„Der Arbeitsmarkt im Euroraum hat seit der COVID-19-Pandemie eine beeindruckende Widerstandsfähigkeit gezeigt. Trotz verschiedener wirtschaftlicher Schocks und zunehmender Konkurrenz aus dem Ausland liegt die Arbeitslosenquote fast einen vollen Prozentpunkt unter ihrem Tiefstand vor der Pandemie.“

„Allerdings hat die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes Europas langjähriges Produktivitätsproblem verschärft. Jüngste Daten deuten in den vergangenen Quartalen auf einen ausgewogeneren Arbeitsmarkt hin: Das Beschäftigungswachstum verlangsamt sich, die Quote offener Stellen liegt inzwischen wieder unter dem Höchststand vor COVID, und das Lohnwachstum schwächt sich ab.“

„Wir halten eine deutliche Lockerung des Arbeitsmarktes im Euroraum für unwahrscheinlich. Sollten jedoch Handelsbelastungen die Gewinnmargen europäischer Unternehmen unter Druck setzen, könnte dies die Anreize begrenzen, die Beschäftigung auszuweiten und Arbeitskräfte in dem Maße zu halten, wie wir es seit COVID beobachtet haben.“

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.