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Granite Ridge Q2 2026: Umsatz +36,7 %, Betriebskosten je Boe +47 %

TradingKeyAug 6, 2026 8:34 PM

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Granite Ridge Resources steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 dank höherer Ölpreise um 36,7 % auf 149,3 Mio. US-Dollar, während die Erdgaspreise einbrachen. Trotz eines GAAP-Nettogewinns von 30,0 Mio. US-Dollar belasteten gestiegene Betriebskosten (plus 47 % pro Boe) und Derivatverluste das Ergebnis. Die Investitionen überstiegen den operativen Cashflow, was das Management als bewusste Strategie für das „Investitionsjahr“ 2026 einstuft. Entscheidend für 2027 bleibt die angestrebte Erreichung eines positiven freien Cashflows. Anleger sollten die Produktionsentwicklung sowie den anstehenden Wandel in der Governance-Struktur durch die geplante Sachauskehrung der Anteile von Grey Rock genau beobachten.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

Granite Ridge Resources (NYSE: GRNT) meldete für Q2 2026 einen Umsatz mit Öl und Erdgas von 149,3 Mio. US-Dollar nach 109,2 Mio. US-Dollar im Vorjahr, ein Anstieg um 36,7 %. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg von 0,19 auf 0,23 US-Dollar. Höhere Ölpreise trieben den Umsatzanstieg, während die Produktion nur um 1 % zunahm, die Lease Operating Expense je Boe um 47 % stieg und das bereinigte EBITDAX moderater um 5,6 % zulegte.

Zentrale Ergebnisdaten

Im Quartal zum 30. Juni 2026 stieg der GAAP-Nettogewinn um 19,6 % auf 30,0 Mio. US-Dollar, während sich das operative Nettoergebnis nahezu verdoppelte. Der bereinigte Nettogewinn, der nicht zahlungswirksame und Sondereffekte ausklammert, belief sich auf 11,1 Mio. US-Dollar beziehungsweise 0,09 US-Dollar je verwässerter Aktie.

Der operative Cashflow betrug 55,6 Mio. US-Dollar, verglichen mit 69,5 Mio. US-Dollar vor Veränderungen des Betriebskapitals. Die Differenz von rund 14,0 Mio. US-Dollar deutet darauf hin, dass das Betriebskapital den ausgewiesenen Cashflow des Quartals verringerte.

KennzahlQ2 2026Q2 2025Veränderung gegenüber Vorjahr
Umsatz mit Öl und Erdgas149,3 Mio. US-Dollar109,2 Mio. US-Dollar+36,7 %
Operatives Nettoergebnis39,0 Mio. US-Dollar20,7 Mio. US-Dollar+88,2 %
GAAP-Nettogewinn30,0 Mio. US-Dollar25,1 Mio. US-Dollar+19,6 %
Verwässertes Ergebnis je Aktie0,23 US-Dollar0,19 US-Dollar+21,1 %
Bereinigtes EBITDAX79,6 Mio. US-Dollar75,4 Mio. US-Dollar+5,6 %
Durchschnittliche Tagesproduktion32.044 Boe/Tag31.576 Boe/Tag+1 %
Lease Operating Expense je Boe10,27 US-Dollar7,00 US-Dollar+47 %

Das bereinigte EBITDAX und der bereinigte Nettogewinn sind Non-GAAP-Kennzahlen.

Produktion und Rohstoffentwicklung

Öl war die wichtigste Wachstumsquelle. Die durchschnittliche Ölproduktion stieg um 2 % auf 16.341 Barrel pro Tag, während der Ölumsatz von 89,5 Mio. US-Dollar auf 139,7 Mio. US-Dollar zunahm. Der durchschnittliche Ölverkaufspreis ohne Derivate erhöhte sich um rund 53 % auf 93,93 US-Dollar je Barrel.

Erdgas entwickelte sich gegenläufig. Die Produktion stieg um etwa 1 % auf 94,2 MMcf pro Tag, doch der Umsatz mit Erdgas und damit verbundenen Produkten sank von 19,8 Mio. US-Dollar auf 9,6 Mio. US-Dollar, da der durchschnittliche Verkaufspreis von 2,32 auf 1,12 US-Dollar je Mcf fiel.

Granite Ridge nahm netto 7,2 Bohrungen in Betrieb, nach netto 4,9 Bohrungen im Vorjahresquartal. Auf das Permian entfielen davon netto 6,5 Bohrungen. Das Unternehmen schloss außerdem 27 Akquisitionen ab, vor allem in den Becken Permian und Appalachian, und fügte damit netto 21,9 unerschlossene Standorte hinzu. Zum Quartalsende befanden sich 175 Brutto- beziehungsweise netto 14,0 Bohrungen in Bearbeitung.

Höhere Ölpreise erhöhten den GAAP-Gewinn, während Kosten und Investitionen die Cash-Konversion begrenzten

Der Umsatzanstieg um 36,7 % übertraf den Produktionsanstieg von 1 % deutlich, was darauf hindeutet, dass die Rohstoffpreise – insbesondere für Öl – der wichtigste Umsatztreiber waren. Das bereinigte EBITDAX stieg jedoch nur um 5,6 %, was die höheren Betriebskosten und den Einfluss der Absicherungsgeschäfte auf die realisierten Preise widerspiegelt.

Die Lease Operating Expense stieg von 20,1 Mio. US-Dollar auf 30,0 Mio. US-Dollar. Auf Stückbasis erhöhte sie sich um 47 % auf 10,27 US-Dollar je Boe, bedingt durch höhere Kosten für die Entsorgung von Salzwasser im Zusammenhang mit höheren Wasseranteilen und Flowback-Arbeiten sowie durch die Miete von Oberflächenausrüstung und Vertragsarbeitskräfte. Das Quartal umfasste zudem eine Wertminderung langlebiger Vermögenswerte von 9,1 Mio. US-Dollar, während der Nettozinsaufwand von 5,9 Mio. US-Dollar auf 11,1 Mio. US-Dollar stieg.

Rohstoffderivate verringerten die realisierten Preise um 7,80 US-Dollar je Boe, nach einem positiven Beitrag von 0,34 US-Dollar je Boe im Vorjahr. Dadurch belief sich der realisierte Preis einschließlich abgewickelter Derivate auf 43,39 US-Dollar je Boe und lag damit unter den vor Derivaten realisierten 51,19 US-Dollar.

Granite Ridge gab im Quartal 95,2 Mio. US-Dollar aus, darunter 78,5 Mio. US-Dollar für Bohrungen und Fertigstellungen sowie 16,7 Mio. US-Dollar für Akquisitionen. Dies übertraf den operativen Cashflow um rund 39,6 Mio. US-Dollar und steht im Einklang mit der Aussage des Managements, dass das Unternehmen 2026 weiterhin vor dem Cashflow investiert.

Liquidität und Kapitalallokation

Granite Ridge beendete den Juni mit 44,1 Mio. US-Dollar an Zahlungsmitteln und einer Gesamtliquidität von 293,8 Mio. US-Dollar. Die wesentlichen Schulden bestanden aus vorrangigen unbesicherten Anleihen über 350,0 Mio. US-Dollar und 125,0 Mio. US-Dollar, die im Rahmen der revolvierenden Kreditvereinbarung in Anspruch genommen waren. Das Verhältnis der Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDAX der vergangenen zwölf Monate lag bei 1,4x.

Das Unternehmen zahlte eine Quartalsdividende von 0,11 US-Dollar je Aktie und erklärte anschließend eine weitere Dividende von 0,11 US-Dollar, die am 14. September 2026 an die am 28. August eingetragenen Aktionäre zahlbar ist. Künftige Dividenden stehen weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Board of Directors.

Prognose für 2026

Granite Ridge gab die folgenden Bandbreiten für das Gesamtjahr bekannt. Die durchschnittliche Produktion im ersten Halbjahr von 33.249 Boe pro Tag lag unter der jährlichen Produktionsspanne, während die Lease Operating Expense im ersten Halbjahr von 9,91 US-Dollar je Boe über der jährlichen Kostenspanne lag. Damit werden Produktion und Kostenentwicklung im zweiten Halbjahr wichtig.

KennzahlPrognose 2026
Jahresproduktion34.000–36.000 Boe/Tag
Ölanteil am Absatzvolumen50 %–52 %
Ausgaben für Akquisitionen45–55 Mio. US-Dollar
Investitionsausgaben für Entwicklung300–330 Mio. US-Dollar
Gesamtinvestitionen345–385 Mio. US-Dollar
Lease Operating Expense8,25–9,25 US-Dollar je Boe
Produktions- und Ad-Valorem-Steuern6 %–7 % des Umsatzes
Zahlungswirksame allgemeine und Verwaltungskosten25–27 Mio. US-Dollar

Das Unternehmen legte in der bereitgestellten Mitteilung keine frühere Prognosetabelle vor. Daher lässt sich keine Veränderung der Bandbreiten beurteilen.

Einschätzung des Managements

Das Management bezeichnete 2026 als das letzte Jahr, in dem Granite Ridge voraussichtlich vor dem Cashflow investieren wird, und strebt für 2027 einen Wendepunkt beim freien Cashflow an. Das Unternehmen nutzt seine Plattform Operated Partnership und Akquisitionen, um den Bestand an Bohrstandorten auszubauen und zugleich die Kontrolle über die Kapitalallokation zu behalten.

Granite Ridge erklärte, es bewerte Chancen bei Strip-Preisen auf eine Gesamtlaufzeitrendite von über 25 % und habe im ersten Halbjahr 2026 seinen Bestand schneller ersetzt, als es diesen Bestand entwickelte. Der erklärte Rahmen für 2027 sieht nachhaltiges Wachstum, eine zweistellige Rendite des freien Cashflows und eine gut gedeckte Dividende vor. Dabei handelt es sich jedoch weiterhin um zukunftsgerichtete Ziele und nicht um ausgewiesene Ergebnisse.

Jüngste Insidertransaktionen

Der bereitgestellte detaillierte Insiderbericht führt unter den jüngsten zehn Transaktionen neun Käufe und eine Aktienzuteilung auf. Eine separate zusammenfassende Sechsmonatsübersicht weist jedoch null Käufe und null netto erworbene Aktien aus, während sie insgesamt 11,11 Millionen von Insidern gehaltene Aktien zeigt. Da diese beiden Datensätze im Widerspruch stehen, sollten die Angaben mit Vorsicht interpretiert werden.

InsiderPositionTransaktionPreis je AktieAusgewiesener WertDatum
Matthew Reade MillerDirectorAktienzuteilung0,00 US-Dollar0 US-Dollar30. Juni 2026
John F. McCartneyDirectorKauf4,96 US-Dollar19.840 US-Dollar10. Juni 2026
Matthew Reade MillerDirectorKauf4,75 US-Dollar50.350 US-Dollar9. Juni 2026
Ronald Kyle KettlerCFOKauf5,08 US-Dollar30.480 US-Dollar27. Mai 2026
John F. McCartneyDirectorKauf5,54 US-Dollar22.160 US-Dollar21. Mai 2026
John F. McCartneyDirectorKauf5,81 US-Dollar17.430 US-Dollar19. Mai 2026
Griffin PerryDirectorKauf5,49 US-Dollar549.000 US-Dollar18. Mai 2026
Michele J. EverardDirectorKauf5,28 US-Dollar5.280 US-Dollar14. Mai 2026
Matthew Reade MillerDirectorKauf5,21 US-Dollar94.718 US-Dollar13. Mai 2026
Tyler S. FarquharsonCEOKauf5,15 US-Dollar51.500 US-Dollar13. Mai 2026

Diese Transaktionen werden sachlich dargestellt und lassen für sich genommen keine Rückschlüsse auf die Erwartungen der Insider für das Unternehmen zu.

Risiken, die Anleger beobachten sollten

  • Druck bei den Betriebskosten: Die Lease Operating Expense je Boe lag über der Gesamtjahresprognose. Als Hauptursachen nannte das Unternehmen die Wasserentsorgung, Flowback-Aktivitäten, Mieten und Vertragsarbeitskräfte.
  • Rohstoffpreis- und Absicherungsrisiko: Die Erdgaspreise fielen deutlich, während abgewickelte Derivate die realisierten Preise trotz steigender nicht abgesicherter Ölpreise verringerten.
  • Finanzierungsbedarf beim Cashflow: Die Investitionsausgaben des Quartals überstiegen den operativen Cashflow, und Granite Ridge nutzte weiterhin Fremdkapital, während es auf seine Ziele für 2027 hininvestierte.
  • Umsetzung bei der Produktion: Die Produktion in Q2 und im ersten Halbjahr lag unter dem unteren Ende der durchschnittlichen Gesamtjahresprognose. Um das Jahresziel zu erreichen, ist eine stärkere Entwicklung im weiteren Jahresverlauf erforderlich.
  • Übergang bei Eigentümerstruktur und Governance: Grey Rock, das etwa 50 % von Granite Ridge hält, plant eine Sachauskehrung eines Teils seiner bestehenden Aktien. Ein Rückgang unter 50 % der Stimmrechte würde Granite Ridge verpflichten, nach den NYSE-Standards zu einer Governance als nicht kontrolliertes Unternehmen überzugehen.

Zusammenfassung

Umsatz und GAAP-Gewinn von Granite Ridge stiegen in Q2 2026 vor allem, weil höhere Ölpreise die schwache Erdgaspreisgestaltung überwogen. Das moderatere Wachstum des bereinigten EBITDAX, die erhöhte Lease Operating Expense, der negative Absicherungseffekt und die über dem operativen Cashflow liegenden Investitionsausgaben zeigen, weshalb das Management 2026 weiterhin als Investitionsjahr einstuft. Wesentliche Punkte für die Zukunft sind, ob die Produktion in die jährliche Prognosespanne steigt, die Stückkosten sinken und das Unternehmen seinen erweiterten Bestand an Bohrstandorten in die angestrebte Verbesserung des freien Cashflows im Jahr 2027 umwandeln kann.

Dieser Artikel kann KI-generierte oder KI-übersetzte Inhalte enthalten, die von Menschen geprüft wurden. Die Inhalte dienen ausschließlich Referenz- und allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar.

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