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Japans Finanzminister setzt die Legalisierung von Krypto-ETFs auf die Roadmap

CryptopolitanJul 10, 2026 2:22 PM
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Die japanische Regierung plant, Krypto-ETFs zu legalisieren und digitale Vermögenswerte im Rahmen neuer Finanzgesetze als Finanzprodukte einzustufen. Finanzministerin Satsuki Katayama gab dies am Donnerstag bekannt.

Der neue Plan sieht vor, dass normale japanische Brokerkunden Zugang zu regulierten Krypto-Anlagen erhalten.

Katayama ist der Ansicht, dass Japan einen stärkeren Rechtsrahmen und ein robusteres Handelsökosystem benötigttronumtronVertrauen der Anleger zu stärken. Sie äußerte sich dazu auf dem Open Quick 2026 Seminar in Tokio, einer Veranstaltung des Finanzdatenanbieters QUICK. Sie erklärte außerdem, Japan wolle Krypto-ETFs zulassen, wie es bereits viele andere Länder getan haben.

Der Schlüssel zu dieser Kursänderung liegt in einer Änderung der Gesetzgebung, die Aktien und Anleihen regelt, nämlich des Financial Instruments and Exchange Act (FIEA), des Gesetzes, das Aktien und Anleihen regelt.

Aktuell werden Kryptowährungen in Japan als Zahlungsmittel behandelt und durch das Zahlungsdienstegesetz reguliert. Durch die Umklassifizierung von „Zahlungsmittel“ zu „Finanzprodukt“ würden sie dem gleichen regulatorischen Rahmen wie börsennotierte Wertpapiere unterliegen.

Wer ist bereit, Krypto-ETFs in Japan zu verkaufen?

Sobald der Änderungsprozess abgeschlossen ist, können Brokerhäuser mit dem Angebot von Krypto-ETFs beginnen, und einige Firmen stehen bereits Schlange, um sich auf den neuen Rechtsrahmen vorzubereiten.

Unternehmen wie BI Securities und Rakuten Securities sind bereit, mit dem Verkauf von Krypto-ETFs zu beginnen. Firmen wie Nomura Asset Management, SBI Global Asset Management, Daiwa Asset Management und mit Mitsubishi UFJ verbundene Tochtergesellschaften haben bereits vor einer möglichen Zulassung Krypto-ETF-Produkte untersucht oder entwickelt.

Auch japanische Investoren würden diesen Zugang begrüßen. Ein an einer heimischen Börse notierter ETF ermöglicht es ihnen, Kryptowährungen über herkömmliche Wertpapierdepots zu halten, ohne den zusätzlichen Aufwand separater Börsenkonten oder privater Schlüssel betreiben zu müssen.

Der steuerliche Aspekt könnte wichtiger sein als die Fondsstruktur. In Japan werden Gewinne aus dem Kryptohandel als sonstige Einkünfte mit progressiven Steuersätzen von bis zu 55 % besteuert.

Die Überarbeitung sieht die Einführung eines einheitlichen Steuersatzes von 20 % vor, analog zur Besteuerung von Gewinnen aus Aktien und Investmentfonds. Der derzeitige Steuersatz hat Händler und Investoren in Länder mit niedrigeren Steuersätzen getrieben, und diese Steuersenkung zielt darauf ab, viele der Abwanderer zurückzugewinnen.

Wie ist der aktuelle Stand des Gesetzentwurfs?

Das Gesetz ist allerdings noch nicht verabschiedet. Der Änderungsantrag wurde vom Repräsentantenhaus angenommen und liegt nun dem Oberhaus vor. Nach seiner Verabschiedung soll der umfassendere Rahmen voraussichtlich 2027 in Kraft treten, der Steuersatz von 20 % soll dann ab dem 1. Januar 2028 gelten

Die Initiative findet auch außerhalb des Ministeriums Unterstützung. Am 1. Juni legte die regierende Liberaldemokratische Partei Katayama einen Vorschlag vor, in dem sie einen Rechtsrahmen für den Handel mit Krypto-ETFs forderte. Dasselbe Parteigremium sprach sich dafür aus, dass der Staat auf Yen basierende Stablecoins fördern solle.

Das japanische Kabinett hatte im April den Entwurf einer Gesetzesänderung zur Einstufung von Kryptowährungen als Finanzprodukt gebilligt.

Neben der Öffnung der Märkte ist die Regierung bestrebt, Anleger zu schützen. Die Finanzdienstleistungsbehörde wird noch in diesem Monat eine Einheit einrichten, die sich auf Krypto-Assets und Stablecoins konzentriert.

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