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Bitcoin fiel im ersten Quartal 2026 um 24 Prozent – ​​der schlechteste Quartalsverlust seit 2018

CryptopolitanApr 3, 2026 6:35 PM
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Mit einem Rückgang um 23,8 % auf 66.619 US-Dollar am 31. März schloss Bitcoin die ersten drei Monate des Jahres 2026 mit dem größten Quartalsverlust seit 2018 ab. Die Hauptursache lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Kapitalabflüsse.

Der Rückgang markierte eine klare Abkehr von dem Aufwärtstrend, der den größten Teil des vorangegangenen Jahres geprägt hatte.

Der offizielle Bericht zur Kryptomarktentwicklung im ersten Quartal stellt fest, dass die anhaltenden Abflüsse aus Bitcoin -Spotfonds der Hauptgrund für den Preisverfall waren. Im Laufe des Quartals verzeichneten die Fonds einen Nettoverlust von 496,5 Millionen US-Dollar .

Bevor eine leichte Erholung im März dazu beitrug, die Auswirkungen abzumildern, waren Januar und Februar besonders schwierig, da 1,8 Milliarden Dollar aus diesen Produkten abflossen.

Als die Preise fielen, zogen Großinvestoren mehr Geld ab, was zu einem weiteren Preisverfall und noch mehr Abhebungen führte.

Der Zyklus war selbstverstärkend. Auch wenn ein Zufluss von 1,32 Milliarden US-Dollar in Bitcoin -ETFs an einem einzigen Tag im März ein möglicher Wendepunkt zu sein schien, glauben Analysten, dass die Erholung allein davon abhängen wird, wie lange diese Zuflüsse in den kommenden Wochen anhalten.

Dem offiziellen Bericht zufolge handelt es sich gegenwärtig um einen vorsichtigen Aufwärtstrend nach einer schwierigen Phase, die in den letzten Monaten des Jahres 2025 begann.

Es handelte sich dabei aber nicht um Kapital, das den Kryptomarkt vollständig verließ. Es bewegte sich lediglich innerhalb des Systems.

Stablecoins füllen die Lücke

Während Bitcoin zu kämpfen hatte, erzählten Stablecoins eine ganz andere Geschichte.

Das Gesamtangebot an Stablecoins erreichte im ersten Quartal einen Rekordwert von 315 Milliarden US-Dollar – ein deutlicher Beweis dafür, dass das Geld in der Blockchain blieb, anstatt in traditionelle Fiatwährungen abzufließen.

Da Anleger offenbar Gelder aus risikoreicheren Anlagen in stabile Anlagen umschichten, machten Stablecoins in diesem Zeitraum 75 % des gesamten Krypto-Handelsvolumens aus – der höchste jemals verzeichnete Anteil.

Das gesamte Transaktionsvolumen von Stablecoins überstieg im Quartal 28 Billionen US-Dollar und unterstreicht damit, wie zentral diese an den Dollar gekoppelten Token für das tägliche Funktionieren des Kryptomarktes geworden sind.

Die Zahlen deuten auf eine Rotation hin, nicht auf einen Rückzug. Das Kapital verlässt den Kryptomarkt nicht vollständig; es verlagert sich von spekulativen Anlagen hin zu stabileren Bereichen des Ökosystems.

Eine genauere Betrachtung der Aktivitätsdaten relativiert dieses Bild jedoch.

Einzelhändler reduzieren drastisch

Ein wichtiger Indikator für regelmäßige Investitionstätigkeit: Die Überweisungen aus kleineren Wallets gingen im ersten Quartal um 16 % zurück – der größte Rückgang aller Zeiten.

Allerdings wurden fast 76 % aller Stablecoin-Transaktionen von automatisierten Handelsbots durchgeführt, was darauf hindeutet, dass der Großteil der Marktbewegungen nicht durch bewusste Entscheidungen von Einzelpersonen verursacht wird.

Es gab eine deutliche Kluft zwischen den beiden größten Unternehmen innerhalb der Stablecoin-Branche .

Im Laufe des Quartals erhöhte Circle sein USDC-Angebot um fast 2 Milliarden US-Dollar bzw. etwas mehr als 12 %. Im Vergleich dazu sank das USDt-Angebot von Tether um etwa 3 Milliarden US-Dollar. Laut offiziellem Bericht ist dies die erste signifikante Differenz zwischen den beiden Kryptowährungen seit dem zweiten Quartal 2022.

Die Rendite trägt ebenfalls zum Boom der Stablecoins bei.

In diesem Zeitraum stieg der Marktwert von Produkten, die den Inhabern eine Rendite auf ihre Stablecoin-Bestände bieten, um fast 4,3 Milliarden US-Dollar.

Mit einem täglichen Handelsvolumen von mehr als 100 Millionen US-Dollar wird das Marktsegment derzeit auf über 3,7 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Worauf man im Hinblick auf das zweite Quartal achten sollte

Im Hinblick auf das zweite Quartal nennt der offizielle Bericht drei Faktoren, die die weitere Entwicklung bestimmen werden.

Die erste Frage betrifft die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Die zweite Frage ist, ob sich die Mittelzuflüsse Bitcoin -ETFs weiter erholen.

Der dritte Punkt betrifft Fortschritte bei der Regulierung von Kryptowährungen, insbesondere einen lang erwarteten Rahmen für die Klassifizierung digitaler Vermögenswerte durch die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission), der die Unsicherheit bei Stablecoins und anderen wichtigen Vermögenswerten verringern könnte.

Bitcoin notiert weiterhin unterhalb einer wichtigen Widerstandsmarke. Analysten gehen davon aus, dass ein deutlicher Anstieg über 70.000 US-Dollar erforderlich ist, bevor der Markt von einer Trendwende sprechen kann. Der Widerstand liegt zwischen 68.800 und 69.600 US-Dollar.

Wenn diese Ereignisse zusammenfallen, könnte das Kapital, das derzeit in Stablecoins fließt, wieder in risikoreichere Anlagen fließen und so den Zyklus vollenden, ohne jemals wirklich aus dem Kryptowährungs-Ökosystem auszusteigen.

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