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Krypto-Crash wegen Iran-Krieg: Bitcoin fällt unter 70.000 Dollar

FXStreetMar 20, 2026 6:36 AM
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Bitcoin (BTC) weitet am Donnerstag seine Verluste aus und fällt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts unter die Marke von 70.000 US-Dollar. Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Volatilität greift auf die globalen Märkte über und zieht eine Welle von Verlusten bei Gold, Silber und Aktien nach sich.

Iran-Krieg belastet die Weltmärkte

Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich weiter zu, während der Iran seine Vergeltungsangriffe auf Golfstaaten ausweitet. Ein Bericht von Reuters zufolge hat der Iran 17 % der Exportkapazität für Flüssigerdgas (LNG) in Katar zerstört. Diese Angriffe hätten zu geschätzten jährlichen Einnahmeverlusten von 20 Milliarden US-Dollar geführt und die Versorgung Europas und Asiens gefährdet, sagte QatarEnergy-Chef Saad al-Kaabi am Donnerstag gegenüber Reuters.

Zudem hat der Iran die Straße von Hormus teilweise blockiert und damit bis zu 20 % der weltweiten Ölversorgung unterbrochen. Die Ölpreise bleiben hoch, wobei der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) bei rund 96 US-Dollar liegt.

US-Präsident Donald Trump hat die NATO-Verbündeten, einschließlich China, aufgefordert, die Straße von Hormus zu sichern und den Druck auf die globalen Ölversorgungsketten zu verringern. Während die meisten Länder bislang zurückhaltend bleiben, berichten Reuters zufolge Europa und Japan, dass sie eine Beteiligung an „geeigneten Maßnahmen“ zur Stabilisierung der Energiemärkte prüfen.

Goldpreise brechen ein, Risikoaversion bleibt hoch

Der Goldpreis liegt angesichts der durch den Nahostkonflikt ausgelösten Unsicherheit rund 5 % im Minus bei etwa 4.626 US-Dollar. Seit Anfang März ist das Edelmetall damit um nahezu 15 % von 5.419 US-Dollar gefallen, was die anhaltende Risikoaversion widerspiegelt.

Die Unterstützung bei 4.500 US-Dollar scheint zunächst zu halten. Allerdings begrenzt der exponentielle gleitende Durchschnitt der vergangenen 100 Tage (EMA) Erholungen im Bereich von 4.647 US-Dollar, sodass das Währungspaar XAU/USD weiterhin anfällig für eine Ausweitung der Verluste bleibt.

Der Indikator Moving Average Convergence Divergence (MACD) liegt im Tageschart weiterhin unter seiner Signallinie, während sich die grünen Histogrammbalken ausweiten, was Händler dazu veranlasst, ihre Engagements zu reduzieren. Gleichzeitig nähert sich der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 32 dem überverkauften Bereich an und bestätigt damit den Abwärtstrend. Ein Schlusskurs unter der unmittelbaren Unterstützung bei 4.500 US-Dollar könnte Gold in Richtung des 200-Tage-EMA bei 4.219 US-Dollar drücken.

Auf der Oberseite würde eine Erholung über den 100-Tage-EMA das positive Momentum stärken und die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs auf das Tageshoch bei 4.867 US-Dollar erhöhen.

Bitcoin unter Druck – technische Signale schwächeln

Bitcoin setzt seine Korrektur unterhalb der Marke von 70.000 US-Dollar fort, nachdem die Kryptowährung am Dienstag ein Wochenhoch von rund 76.000 US-Dollar erreicht hatte. Die technischen Indikatoren deuten kurzfristig auf eine neutrale Tendenz hin, da sich der Kurs unter den exponentiellen gleitenden Durchschnitten der vergangenen 50, 100 und 200 Tage bewegt und damit der übergeordnete Trend negativ bleibt.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist im Tageschart wieder in den Bereich der oberen 40er gefallen und bestätigt damit eine Abschwächung. Zudem nähert sich der MACD-Indikator auf demselben Chart seiner Signallinie an, während die grünen Histogrammbalken schrumpfen, was Händler zu Positionsabbauten veranlasst.

Ein erster Widerstand liegt am Intraday-Hoch bei rund 71.614 US-Dollar, gefolgt vom 50-Tage-EMA bei 72.749 US-Dollar. Auf der Unterseite befindet sich eine unmittelbare Unterstützung im Bereich von 68.400 US-Dollar, während bei 67.000 US-Dollar eine weitere Absicherung liegt, wo sich jüngste Tiefstände ballen und kurzfristige Käufe eingesetzt haben.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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