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Polymarket-Händler wetten darauf, dass Bitcoin bis Ende 2026 unter 45.000 US-Dollar fallen wird

CryptopolitanMar 19, 2026 11:28 AM
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Bitcoin Markt ist gespalten, da Händler auf Polymarket darauf hinweisen, dass der Kurs mit einer Wahrscheinlichkeit von 51 % Ende Dezember 2026 unter 45.000 US-Dollar fallen könnte. 

Der Markt ist im Großen und Ganzen ausgeglichen, wobei YES-Aktien bei 51 Cent und NO-Aktien bei 49 Cent gehandelt werden. Obwohl die Stimmung in den vorangegangenen Handelssitzungen bereits zwischen 44 % und 49 % schwankte, deutet die jüngste Verschiebung in die Mitte auf eine leichte Veränderung der Erwartungen hin, jedoch nicht auf einen Trend.

Gleichzeitig liefert der jüngste Kursrückgang von Bitcoin einen Kontext für diese Entwicklung. Der Kurs fiel um 4,2 % auf rund 70.817 US-Dollar, nachdem er am Vortag noch bei über 74.000 US-Dollar gelegen hatte. Die Marktkapitalisierung sank um 4,51 % auf etwa 1,41 Billionen US-Dollar, während das Handelsvolumen um 18,8 % auf 46,77 Milliarden US-Dollar stieg.

Bitcoin Zeitleiste für einen möglichen Zyklustiefpunkt

Neben Prognosedaten des Marktes deutendent Analysen auf ein mögliches Zyklustief im Laufe des Jahres 2026 hin. Der Kryptoanalyst NoLimit hebt historische Muster hervor, die auf der Zeit zwischen Höchst- und Tiefpunkten in Zyklen basieren.

Den Daten zufolge erreichte Bitcoin seinen Tiefpunkt 406 Tage nach dem Höchststand des Zyklus 2012, 363 Tage nach dem Höchststand des Zyklus 2016 und 376 Tage nach dem Höchststand des Zyklus 2020. Basierend auf diesem Modell hat der aktuelle Zyklus nach der Halbierung im Jahr 2024 den prognostizierten Tiefpunkt noch nicht erreicht.

Die Analyse deutet daher darauf hin, dass ein deutlicher Tiefpunkt zwischen Oktober und November 2026 erreicht werden könnte. NoLimit merkte an: „Ich wäre nicht überrascht, wenn bitcoin Ende 2026 zwischen 45.000 und 50.000 US-Dollar liegen würde.“

Die Prognose entspricht einer möglichen Preisspanne von 45.000 bis 50.000 US-Dollar und stützt damit das pessimistische Szenario für die Preisentwicklung bei Polymarket.

Darüber hinaus wird der Netto-Gewinn und -Verlust (NUPL) von NoLimit als wichtiger On-Chain-Indikator angeführt. Historisch gesehen befand sich Bitcoin bei dieser Kennzahl in der Nähe von Tiefpunkten, wie dem Bärenmarkt 2018, dem durch die Covid-19-Pandemie verursachten Crash 2020 und dem Crash 2022, im positiven Bereich. Bislang hat Bitcoin dieses Niveau im aktuellen Zyklus jedoch noch nicht erreicht.

Walverkäufe verstärken die kurzfristige Volatilität

Die jüngsten Aktivitäten in der Blockchain tragen ebenfalls zur Marktunsicherheit bei. Die Blockchain-Analyseplattform Lookonchain berichtete, dass eine lange Zeit inaktive Bitcoin -Wallet 1.000 BTC im Wert von rund 71 Millionen US-Dollar verkauft hat. Dieselbe Wallet hat seit November 2024 bereits 3.500 BTC zu einem Durchschnittspreis von über 96.000 US-Dollar veräußert, was einem geschätzten Gewinn von 442 Millionen US-Dollar bzw. einer Rendite um das 266-Fache entspricht.

Darüber hinaus verkaufte ein weiterer früher Inhaber, der mit Owen Gunden in Verbindung steht, 650 BTC, nachdem er zuvor 11.000 BTC im Wert von über 1,1 Milliarden Dollar veräußert hatte.

Auf der Makroebene üben auch externe Faktoren Druck auf die Stimmung aus.

Die jüngste restriktive der Fed am Mittwoch, bei der die Zentralbank den Leitzins nicht änderte, sondern lediglich eine langsamere Senkungsrate für die Zukunft andeutete, ließ die Optimisten unter den Risikoanlagenbesitzern unzufrieden zurück.

Die restriktive Haltung spiegelte sich im sogenannten Zins-„Punktplot“ wider, der die Zinserwartungen der Fed-Mitglieder für die kommenden Monate darstellt. Die mittlere Prognose ging trotz der jüngsten Schwäche am Arbeitsmarkt von nur einer Zinssenkung in diesem Jahr aus.

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