tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Kupfer vor Richtungsentscheidung: Droht jetzt der nächste Preisschub?

FXStreetJul 6, 2026 5:15 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Der Kupfermarkt richtet seinen Blick nach Einschätzung der Commerzbank auf einen möglichen US-Einfuhrzoll von 15 Prozent auf raffiniertes Kupfer. Sollte der Zoll wie geplant Anfang 2027 eingeführt werden, könnte dies die Nachfrage und die Preise in den USA vorübergehend deutlich ankurbeln. Gleichzeitig verweist Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht auf eine nachlassende Förderung in Chile, was die Sorgen über eine knappe globale Versorgung mit Kupfererz verstärkt.

US-Zollpläne und rückläufige Förderung in Chile

„Dass bislang kein Bericht von Lutnick vorliegt, hat die Kupferpreise unter Druck gesetzt.“

„Sollte er sich für die Einführung des Einfuhrzolls entscheiden, würde dieser am 1. Januar 2027 in Kraft treten. Bis dahin dürfte dies in den USA einen deutlichen Nachfrageschub auslösen und den Kupferpreis nach oben treiben.“

„Sollte ein Einfuhrzoll ausgeschlossen werden, könnte sich der Markt etwas entspannen.“

„Denn ausgerechnet an der empfindlichsten Stelle der globalen Kupferproduktion verschärft sich die Lage offenbar: Nach Angaben des chilenischen Statistikamts lag die Kupferminenproduktion im Mai knapp 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau, nachdem bereits die Zahlen für April enttäuscht hatten.“

„Noch im Frühjahr war die chilenische Kupferkommission Cochilco für dieses Jahr lediglich von einem leichten Produktionsrückgang um 2 Prozent ausgegangen. Für das kommende Jahr hatte sie anschließend eine Erholung um 4 Prozent prognostiziert.“

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.