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Öl fällt, Dollar schwächelt: Zweifel an Iran-Deal wachsen

FXStreetMar 25, 2026 6:44 AM
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Der Devisenexperte Michael Wan von MUFG weist darauf hin, dass der Brent-Ölpreis auf etwa 100 US-Dollar gefallen ist, während der US-Dollar angesichts von Signalen für mögliche Gespräche zwischen den USA und Iran nachgab. Zugleich betont er, dass die Verhandlungen voraussichtlich sehr schwierig werden dürften. Berichten zufolge umfassen US-Vorschläge unter anderem Sanktionserleichterungen und Zugeständnisse im Atomstreit, während die harte Haltung Irans und regionale Spannungen das Risiko erneuter Ölpreisschwankungen hoch halten.

Brent reagiert auf fragile Iran-Gespräche

"Die Brent-Ölpreise fielen auf 100 US-Dollar je Barrel, während der Dollar nachgab, nachdem Präsident Donald Trump signalisiert hatte, dass Iran ein „Geschenk“ als Zeichen guten Willens in laufenden Verhandlungen angeboten habe. Unklar ist, worum es sich dabei handelt, doch er sagte, es sei „eine enorme Summe wert“. Unterdessen berichteten die New York Times und andere Medien, dass die USA Iran einen 15-Punkte-Vorschlag übermittelt haben, der auf ein Ende des Konflikts abzielt, und zugleich eine einmonatige Waffenruhe während der Gespräche vorsieht."

"Wir sind insgesamt vorsichtig, den Aussagen der US-Seite zum jetzigen Zeitpunkt zu viel Bedeutung beizumessen. Zum einen dürfte Iran seine Verhandlungsposition weiter verhärten, einschließlich der fortgesetzten Kontrolle über die Straße von Hormus sowie weiterer zentraler Forderungen. Zudem ist unklar, wie regionale Golfstaaten und Israel auf ein mögliches Abkommen reagieren werden, einschließlich der letztlichen Rolle der USA in der Meerenge."

"Zweitens verlegen die USA Berichten zufolge ihre Eliteeinheit, die 82. Luftlandedivision, selbst während der angeblichen Verhandlungen, was das Risiko eines militärischen Eingreifens und eines Einsatzes von Bodentruppen erhöht."

"Drittens erscheint es angesichts eines zunehmend hardliner-geprägten Regimes in Iran, das stärker von den Revolutionsgarden dominiert wird – unter anderem durch die Ernennung von Mohammad Bagher Zolghadr zum neuen Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrats – eher unwahrscheinlich, dass Teheran diese Bedingungen akzeptiert."

"Letztlich gehen wir weiterhin davon aus, dass die Verhandlungen sehr schwierig werden dürften. Entsprechend empfehlen wir unseren Kunden in Asien, bei günstigeren Marktbedingungen zusätzliche Absicherungen in Betracht zu ziehen und/oder Risiken mit Blick auf das Wochenende zu reduzieren."

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