tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Gold ETFs verzeichnen starke Zuflüsse im März und im ersten Quartal - Commerzbank

FXStreetApr 11, 2025 12:46 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Die in dieser Woche vom World Gold Council veröffentlichten März-Daten zu Gold-ETFs zeigten ein anhaltend hohes Kaufinteresse der ETF-Anleger, stellt Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst der Commerzbank, fest.

US-Zollunsicherheit treibt Anlegernachfrage

„Den Daten zufolge gab es im vergangenen Monat Nettozuflüsse von 92 Tonnen. Das war fast so viel wie im Februar, als die stärksten monatlichen Zuflüsse seit fast drei Jahren zu verzeichnen waren. Der WGC führt dies unter anderem auf den Preisanstieg und die durch die US-Zollpolitik verursachte Unsicherheit zurück. Im Laufe des ersten Quartals stiegen die Bestände der Gold ETFs um 226 Tonnen, der größte Zuwachs seit drei Jahren.“

„Die größten Zuflüsse verzeichneten die in den USA notierten ETFs. Aber auch europäische und asiatische ETFs verzeichneten Zuflüsse. Die Bestände der Gold ETFs erreichten mit 3.445 Tonnen den höchsten Stand seit Mai 2023. Aufgrund des rekordhohen Niveaus des Goldpreises war das verwaltete Vermögen (AUM) in Gold-ETFs mit 345,4 Mrd. USD Ende März so hoch wie nie zuvor.“

„Der deutliche Anstieg des Goldpreises sorgte auch dafür, dass der wertmäßige Anstieg im ersten Quartal der zweitstärkste aller Zeiten war, übertroffen nur vom Anstieg im zweiten Quartal 2020. Die Nachfrage nach ETFs war somit ein wesentlicher Treiber für den Anstieg des Goldpreises um 19 % im ersten Quartal.“

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.