Börsen in Japan und Südkorea schließen im Minus; Kospi bricht um 3,73 % ein, SK Hynix verliert über 4 %, SoftBank sackt um über 6 % ab
Am 20. Oktober schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte schwächer, wobei der südkoreanische KOSPI-Index um 3,73 % und der japanische Nikkei 225 um 1,30 % fielen. Belastet wurde der Markt insbesondere durch Abgaben bei Halbleiter-Schwergewichten wie Samsung Electronics, SK Hynix und Kioxia. Zur Stärkung der inländischen Lieferkette plant SK Hynix gemeinsam mit der Regierung und Banken Finanzierungshilfen für Zulieferer. Marktbeobachter richten ihren Fokus nun auf anstehende Quartalszahlen großer US-Technologiekonzerne, deren KI-Investitionspläne maßgeblich für die kurzfristige Trendrichtung von Tech- und Halbleiteraktien sein werden.

TradingKey – Am 20. Oktober schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte auf breiter Front im Minus, wobei die südkoreanischen Börsen deutlich stärkere Verluste verzeichneten. Der japanische Nikkei 225 Index fiel um 1,30 % und schloss bei 64.075,37 Punkten, während der südkoreanische KOSPI-Index kräftig um 3,73 % auf 5.552,75 Punkte einbrach und im Tagesverlauf kurzzeitig unter die Marke von 5.500 Punkten fiel.

Quelle: TradingView
Südkoreanische Halbleiter-Schwergewichte blieben weiterhin unter Druck: Samsung Electronics fiel um 2,98 % auf 211.500 Won (ca. 159 US-Dollar) und SK Hynix verlor 4,23 % auf 1,223 Millionen Won. Am japanischen Markt verzeichnete Kioxia einen Rückgang von 3,38 % auf 13.140 Yen (ca. 83 US-Dollar), während die SoftBank Group um 6,01 % auf 4.554 Yen nachgab.
Nachrichtenseitig gab SK Hynix kürzlich bekannt, dass das Unternehmen gemeinsam mit der südkoreanischen Regierung und führenden Banken Finanzierungshilfen für lokale Halbleiterzulieferer bereitstellen wird, um die Stabilität der inländischen Chip-Lieferkette zu stärken. Im Rahmen dieses Plans werden SK Hynix und vier Großbanken gemeinsam 100 Milliarden Won beisteuern, während die Korea Trade Insurance Corporation (K-SURE) Kreditgarantien von bis zu 2 Billionen Won für Unternehmen aus den Bereichen Halbleitermaterialien, -komponenten und -ausrüstung bereitstellt.
Mit Blick nach vorn richtet sich der Fokus des Marktes auf die Quartalszahlen großer Technologiekonzerne wie SpaceX (SPCX), Tesla (TSLA) und Meta (META). Da Anleger den Umfang und die Renditen von KI-Infrastrukturinvestitionen neu bewerten, werden die Finanzergebnisse und Investitionspläne der Tech-Giganten eine zentrale Grundlage dafür bilden, ob sich der KI-Trend stabilisieren kann, und dürften auch die künftige Entwicklung japanischer sowie südkoreanischer Halbleiter- und Tech-Aktien beeinflussen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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