Australischer Dollar stabilisiert sich nach hawkischen RBA-Protokollen, da ein schwacher US-Dollar Unterstützung bietet
- RBA-Protokoll vom Juli bestätigt hawkische Pause, wobei mehrere Vorstandsmitglieder offen für eine weitere Zinserhöhung sind.
- Ein schwacher US-Dollar, belastet durch Pläne für Treasury-Rückkäufe und neue Iran-Sanktionen, hilft dem Aussie, sich zu behaupten.
- Händler blicken nun auf Australiens Inflationsdaten für Juli am Mittwoch und Fed-Chef Warsh in Jackson Hole am Freitag.
AUD/USD stabilisiert sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Dienstag im Bereich der mittleren 0,7100er und macht den Großteil der moderaten Verluste des Vortags wieder wett. Die Erholung kam, nachdem die Reserve Bank of Australia (RBA) das Protokoll ihrer Juli-Sitzung veröffentlicht hatte, das als hawkische Pause zu lesen ist, und da ein schwacher US-Dollar (USD) dem Paar eine Untergrenze setzte.
Aus dem Protokoll geht hervor, dass mehrere Vorstandsmitglieder der Ansicht sind, dass angesichts nach oben gerichteter Inflationsrisiken möglicherweise eine weitere Zinserhöhung erforderlich ist. Die Mitglieder verwiesen auf steigende Ölpreise, breite Kostenweitergaben und den Boom bei Rechenzentren als Sorgenfaktoren, obwohl andere auf ausgleichende Abwärtsrisiken hinwiesen.
Der Futures-Markt preist nun eine etwas über 60%ige Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Schritt vor Jahresende ein, leicht mehr als in der vergangenen Woche. Der nächste Test steht am Mittwoch mit Australiens Verbraucherpreisindex (CPI) für Juli an.
Die Entscheidung des US-Finanzministeriums, seine Rückkaufoperationen für länger laufende Anleihen zumindest zu verdoppeln, hat den Greenback belastet, nachdem Berichte aufkamen, wonach Finanzminister Scott Bessent bis zu 1 Billion USD aus dem Treasury General Account zur Finanzierung der Rückkäufe anzapfen könnte. Die verschärften Iran-Sanktionen haben die Nervosität zusätzlich erhöht.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7160 und behält damit eine moderate bullische Tendenz bei, da das Paar sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7149 als auch über dem 100-Perioden-SMA bei 0,7081 bleibt. Das Paar konsolidiert knapp unter dem nahegelegenen horizontalen Widerstand bei 0,7167, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 61 auf ein positives, aber nicht extremes Momentum hindeutet, das weitere Aufwärtsbewegungen stützen könnte, solange der Kurs durch die kurzfristigen Durchschnitte unterstützt bleibt.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,7167, und ein klarer Durchbruch über diese Barriere würde den Weg für eine Fortsetzung der jüngsten Erholung öffnen. Auf der Unterseite wird die anfängliche Unterstützung bei den gebündelten horizontalen Niveaus um 0,7154, 0,7143 und 0,7138 gesehen, wobei der 20-Perioden-SMA diese Zone bei 0,7149 zusätzlich absichert. Ein tieferer Pullback würde die längerfristige Unterstützung durch den 100-Perioden-SMA bei 0,7081 in den Fokus rücken.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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