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AUD/USD Kursprognose: Erholung vom Zweimonatstief zurück über 0,6900; bärische Tendenz bleibt bestehen

FXStreetMar 27, 2026 5:03 AM
  • AUD/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Freitag einige Käufer an, obwohl das Aufwärtspotenzial begrenzt zu sein scheint.
  • Trumps Verzögerung des Iran-Angriffs führt zu etwas USD-Verkauf und stützt die Kassakurse angesichts der hawkischen RBA.
  • Aufkommende Fed-Zinserhöhungserwartungen angesichts von Inflationssorgen sollten Verluste für den USD begrenzen und das Paar deckeln.

Das Paar AUD/USD zeigt eine moderate Erholung aus dem Bereich von 0,6870, einem über zwei Monate tiefen Stand, der während der asiatischen Sitzung am Freitag erreicht wurde, vor dem Hintergrund eines schwächeren US-Dollars (USD). Die Kassakurse eroberten in der letzten Stunde die Marke von 0,6900 zurück, wobei die kurzfristige Tendenz jedoch zugunsten der bärischen Trader geneigt zu sein scheint und vor weiteren Positionierungen für weitere Gewinne Vorsicht geboten ist.

Der USD gibt leicht nach, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur zu verschieben und die Frist zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bis zum 6. April verlängert hat. Darüber hinaus bietet die hawkische Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) dem Aussie etwas Unterstützung. Nichtsdestotrotz sollten Wetten darauf, dass die US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr die Zinsen angesichts von Inflationsängsten aufgrund hoher Energiepreise anheben wird, tiefere USD-Verluste begrenzen und das AUD/USD-Paar deckeln.

Aus technischer Sicht begünstigt der jüngste Ausbruch unter das 23,6%-Fibonacci-Retracement-Level des Aufschwungs von November 2025 bis März 2026 sowie die untere Begrenzung einer kurzfristigen Handelsspanne die bärischen Trader. Hinzu kommt, dass der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator unter seiner Signallinie im negativen Bereich verläuft, was das nachlassende Aufwärtsmomentum verstärkt. Zudem signalisiert der Relative Strength Index (RSI) um 40 aufbauenden, aber nicht extremen Abwärtsdruck.

Unterdessen bleibt das AUD/USD-Paar komfortabel über dem steigenden 100-Tage Simple Moving Average (SMA), was die Abwärtsbewegung dämpft, aber den Rücksetzer nicht negiert.

In der Zwischenzeit liegt die unmittelbare Unterstützung knapp über dem 100-Tage-SMA bei rund 0,6820, wobei ein entscheidender Bruch das 61,8%-Retracement bei 0,6717 als nächstes bärisches Ziel freigeben würde. Auf der Oberseite stellt das 23,6%-Retracement bei 0,7005 die erste Barriere dar, falls die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen. Ein Tagesschlusskurs über 0,7005 würde die aktuelle Abwärtsneigung abschwächen und den Weg in den Bereich von 0,7080–0,7120 öffnen. Gelingt es jedoch nicht, 0,6820 zu halten, würde dies die Argumente für eine ausgeweitete Korrektur in Richtung 0,6720 stärken.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

AUD/USD Tageschart

Chartanalyse AUD/USD

Australischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.

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