tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

UK-Arbeitslosenquote verharrt im Mai bei 4,9 % ggü. 5,0 % erwartet

FXStreetJul 21, 2026 6:01 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Die ILO-Arbeitslosenquote des Vereinigten Königreichs (UK) blieb in den drei Monaten bis Mai mit 4,9% unverändert, nachdem sie im vorherigen Wert ebenfalls bei 4,9% lag, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Office for National Statistics (ONS) hervorgeht. Die Daten lagen unter dem Marktkonsens von 5,0%.

Weitere Details des Berichts zeigten, dass die Zahl der Personen, die Arbeitslosenunterstützung beantragen, im Juni um 6,7K gestiegen ist, verglichen mit einer revidierten Zunahme von 1,3K im Mai und dem erwarteten Anstieg von 28,3K.

Die Daten zur Beschäftigungsänderung lagen im Mai bei 147K gegenüber 100K im April.

Unterdessen stiegen die Durchschnittsverdienste ohne Bonus im Vereinigten Königreich im Mai im Dreimonatsvergleich zum Vorjahr (3M YoY) um 3,4 % gegenüber einem zuvor verzeichneten Wachstum von 3,4 %. Die Markterwartung lag bei 3,4 %.

Ein weiteres Maß für die Lohninflation, der Durchschnittsverdienst einschließlich Bonus, stieg im gleichen Zeitraum um 4,3 % nach einem Anstieg von 4,4 % im Quartal bis April. Die Daten verfehlten die Schätzung von 4,5 %.

GBP/USD-Reaktion auf den britischen Arbeitsmarktbericht

Das britische Pfund (GBP) steigt in einer unmittelbaren Reaktion auf den britischen Arbeitsmarktbericht leicht an. Zum Zeitpunkt der Erstellung notiert das Paar GBP/USD im Tagesverlauf 0,14% höher bei 1,3450.

Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.

Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.

Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

tradingkey.logo
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.