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Trump droht mit schweren Angriffen auf den Iran, während Teheran dem Druck trotzt

FXStreetJun 10, 2026 5:24 PM
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US-Präsident Donald Trump sagte, dass die USA "Iran sehr hart angreifen werden", während er Teheran unter Druck setzt, das Abkommen zu unterzeichnen, und fügte hinzu, dass "sie zu lange gebraucht haben, um ein Abkommen auszuhandeln, das für sie großartig gewesen wäre, jetzt werden sie den Preis zahlen müssen."

Irans Präsident Masoud Pezeshkian veröffentlichte auf X seine Antwort auf Trumps Drohung, Infrastruktur anzugreifen: "Kritische Infrastruktur ist die Lebensader des Volkes. Die Androhung, sie ins Visier zu nehmen, von Verkehrsnetzen bis hin zu Strom- und Wasserversorgungsanlagen, ist kein Zeichen von Stärke, sondern ein Zeichen der Verzweiflung angesichts des Willens einer Nation. Iran wird standhaft gegen jeden Druck und jede Drohung bleiben und sich auf das Wissen und die Fähigkeiten von Experten, nationale Einheit und Solidarität verlassen."

Marktreaktion

  • Gold fällt um fast 3,50% auf 4.116 USD, während der US-Dollar-Index (DXY) kurz davor ist, bei 99,97 unverändert zu bleiben.
  • Der US-Rohöl-Benchmark WTI hat frühere Verluste reduziert und gewinnt zum Zeitpunkt der Berichterstattung über 2,80%, wobei der Preis pro Barrel wieder über 91,00 USD liegt.
  • Auch die US-Aktien sind gefallen, wobei der S&P 500 und der Nasdaq um über 1% bzw. 1,6% nachgeben.

Gold vs. Öl vs. S&P 500

Gold vs WTI vs S&P 500

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.06% -0.03% 0.08% -0.13% 0.20% 0.02% 0.09%
EUR 0.06% 0.01% 0.15% -0.10% 0.19% 0.09% 0.15%
GBP 0.03% -0.01% 0.13% -0.09% 0.20% 0.08% 0.13%
JPY -0.08% -0.15% -0.13% -0.21% 0.08% -0.06% -0.01%
CAD 0.13% 0.10% 0.09% 0.21% 0.30% 0.16% 0.20%
AUD -0.20% -0.19% -0.20% -0.08% -0.30% -0.13% -0.08%
NZD -0.02% -0.09% -0.08% 0.06% -0.16% 0.13% 0.05%
CHF -0.09% -0.15% -0.13% 0.01% -0.20% 0.08% -0.05%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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